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pte20260924021 in Forschung

Winziger Roboter hüpft ohne Feder

DirectHops ermöglichen kostengünstige und energiesparende Erkundung von Katastrophengebieten


Sawyer Fuller: Von ihm konzipierter Robo "DirectHop" landet auf drei Beinchen (Foto: Mark Stone)
Sawyer Fuller: Von ihm konzipierter Robo "DirectHop" landet auf drei Beinchen (Foto: Mark Stone)

Seattle (pte021/24.09.2026/12:30)

Nach Erdbeben, Wirbelstürmen und Gasexplosionen werden künftig Scharen von DirectHops ausschwärmen, um Vermisste zu suchen und das Gelände zu erkunden, sodass Rettungskräfte gezielt eingreifen können. Derzeit ist der winzige Roboter, den Ingenieure der University of Washington entwickelt haben, allerdings noch im Anfangsstadium. Dennoch kann er schon hüpfen, und zwar mit genau kalkulierter Höhe. So kann er sich viel energiesparender fortbewegen als etwa eine Drohne, die stets Energie benötigt, um sich in der Luft zu halten. Interne Stromversorgung, Navigationssystem und Kamera fehlen noch - kein Wunder bei einem Gramm Gewicht.

Abkehr von Floh-inspirierten Design

Die meisten Hüpf-Roboter sind Insekten wie Flöhen nachempfunden. Sie spannen Teile ihres Exoskeletts an und entriegeln es schlagartig, um bis zu 50 Mal weiter zu hüpfen als ihre Körperlänge. Roboter, die Federn und Verriegelungen nach dem Vorbild von Flöhen nutzen, können ebenfalls beeindruckende Entfernungen zurücklegen. Doch das Auslösen einer Feder ist eine "Alles-oder-Nichts"-Aktion, so Sawyer Fuller von der University of Washington, der die DirectHop-Entwicklung leitet.

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