pte20000409015 in Leben
Winzige Arzneimittel-Teilchen bekämpfen Hirntumore
Arzneistoffe in biologisch abbaubare Partikelchen eingebunden
Frankfurt/Main (pte015/09.04.2000/11:30)
Eine der gefährlichsten und aggressivsten Krebsarten, das so genannte Glioblastom http://www.hirntumor.de/sprache.htm im Gehirn, kann vielleicht bald gezielter als bisher zerstört werden. Prof. Jörg Kreuter von der Johann- Wolfgang- Goethe-Universität in Frankfurt http://www.rz.uni-frankfurt.de/unihome/ konnte zeigen, dass winzigste Arzneimittel-Partikel die Blut-Hirn-Schranke überwinden und dort den Krebs bekämpfen.Ratten mit Glioblastom wurden in ersten Versuchen mit dieser Nanotechnologie in 40 Prozent der Fälle geheilt. Die Arzneistoffe werden dabei in biologisch abbaubare Partikelchen gebunden, deren Durchmesser kleiner als ein tausendstel Millimeter ist. Die Frankfurter Universität kooperiere dabei mit einer Moskauer und einer Londoner Arbeitsgruppe, sagte Kreuter. Er fehle allerdings an Geld für weitere Forschung, da diese Krebsart sehr selten sei. Sie führt meist innerhalb eines halben Jahres zum Tode. (LifeScience) (Ende)
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