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pte20000608008 in Forschung

Wind liefert vor allem nachts Energie

SODAR berechnet zu erwartenden Energieertrag


Garmisch-Partenkirchen (pte008/08.06.2000/11:00)

Im Binnenland ist die mittlere Windgeschwindigkeit in Bodennähe geringer als an der Küste. Deshalb müssen die Propeller der Windkraftanlagen angehoben werden. Doch in diesen Höhen herrschen andere Windstärken und -verteilungen: Der Wind wird nachts fleißig und liefert erneuerbare Energie. Da im Binnenland die mittleren Geschwindigkeiten in Bodennähe geringer sind, muss die Nabenhöhen der Windräder angehoben werden. Das Fraunhofer- Institut für Atmosphärische Umweltforschung IFU http://www.ifu.fhg.de in Garmisch-Partenkirchen prüft und bewertet potenzielle Windkraftstandorte - denn je höher die Windräder, desto höher auch die Kosten und desto wichtiger präzise Gutachten über die mögliche Ausbeute.

Um die komplizierten Windverhältnisse zu messen und analysieren, nutzen die Fraunhofer Forscher Fernerkundungsmessungen und Computersimulation. "Wir verwenden SODAR, ein akustisches Verfahren", berichtet Dr. Stefan Emeis vom IFU. "Damit können wir Windprofile bis in 150 bis 200 Meter über dem Grund erstellen und die Windgeschwindigkeit direkt in der voraussichtlichen Nabenhöhe des Propellerrades erfassen." Die mehrmonatigen Messungen werden durch numerische Simulationen ergänzt. So lässt sich der zu erwartende Ertrag einer Anlage abschätzen.

Um die Messungen für den jeweiligen Fall bestimmen zu können, müssen Verfahren wie SODAR eingesetzt werden. "Neue Windkraftwerke, die in das obere Windregime hineinreichen, würden den Hauptertrag nachts produzieren", kommentiert Emeis dieses Ergebnis. "Um eine wirtschaftliche Investition in eine Windkraftanlage exakt planen zu können, sollte am Standort genau gemessen werden. Denn Strom lässt sich nur schlecht speichern. Deshalb sollte er dann erzeugt werden, wenn er benötigt wird." Ansprechpartner: Dr. Stefan Emeis, IFU, E-Mail: emeis@ifu.fhg.de (idw) (Ende)
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