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pte20000221025 in Forschung

Wien soll zur TETRA-Hauptstadt Europas werden

TetraCall will bis 2001 ganz Wien und Umgebung vernetzen


Wien (pte025/21.02.2000/14:53)

Die TetraCall Bündelfunk Errichtungs- und Betriebs GmbH, seit 3. Februar Inhaber der TETRA-Lizenz für den Raum Wien, möchte die Bundeshauptstadt neben Helsinki zur zweiten TETRA-Hauptstadt Europas machen. TETRA (TErrestrial Trunkes RAdio) ist der europäische Standard für digitalen, mobilen Bündelfunk und bietet statt einer herkömmlichen Frequenz die Möglichkeit von Gruppendiskussionen mit zentraler Steuerung (Dispatching). TETRA-Anwendungen sind daher vor allem für Sicherheitseinrichtungen wie Exekutive, Rettung oder Feuerwehr von großem Nutzen.

TetraCall plant in Wien neben einem raschen Netzaufbau bis 2001 auch ein TETRA-Weltkompetenzzentrum. "Wien soll zum Industriezentrum für Hightech-Cluster werden", erläuterte Siemens Generaldirektor Albert Hochleitner vor Journalisten in Wien. http://www.siemens.at Siemens ist zu 45% an TetraCall beteiligt, 50% halten die Wiener Stadtwerke http://www.wienerstadtwerke.at und 5% Frequentis Nachrichtentechnik GmbH. http://www.frequentis.com Siemens wird der TetraCall sowohl als Systemintegrator als auch beim Betrieb des Bündelfunks zur Verfügung stehen. Hochleitner kann sich auch vorstellen, dass sich die TETRA-Technologie für die flächendeckende Einführung eines Mautsystems in Österreich eignet. "TETRA wäre im Gegensatz zur GPRS-Lösung viel genauer."

Ab sofort werden rund 50 Mitarbeiter von TetraCall am 170 Mio. Schilling teuren Netzaufbau mitwirken, unter anderem müssen rund 40 bis 50 Funkmasten in und um Wien errichtet werden. "Zum TETRA-Weltkongress am 13. November in Wien wollen wir die ersten Applikationen präsentieren", so TetraCall-Geschäftsführer Wolfgang Hammerschmidt, "bis zum Sommer 2001 soll der Normalbetrieb laufen." Als Hauptabnehmer für TETRA sieht Hammerschmidt in Wien vor allem die Feuerwehr und die ÖBB. Für die Exekutive läuft derzeit ein eigenes Ausschreibungsverfahren, an dem sich auch die Handyhersteller Nokia und Motorola beteiligt haben. In den Bundesländern Kärnten, Salzburg und Oberösterreich laufen bereits erste TETRA-Privatnetze.

TetraCall plant für Wien, von Start an einen direkten Zugang zu den öffentlichen Fernsprechnetzen (mobil und fest) auf Basis einer vollwertigen Interconnection anzubieten. Hierfür wird eine eigene Netzzugangsnummer (vergleichbar mit 0676 oder 0664) zur Verfügung sehen und jedem TETRA-Endgerät eine externe Rufnummer zugeordnet. So kann mit einem TETRA-Mobilfunkgerät auch ganz normal telefoniert werden. (as) (Ende)
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