pte20000904043 in Leben
WHO warnt vor Sydney-Virus
Momentane Gefahr besonders groß
Sydney (pte043/04.09.2000/16:36)
Zwei Wochen vor dem Beginn der olympischen Sommerspiele warnen Mediziner vor einer Grippeepidemie. Das Sydney-Virus, das bereits 1999 massiv um sich griff, könnte laut Aussage mehrerer Mediziner speziell während der Wettbewerbe, wenn viele Menschen in der Stadt sind, zuschlagen. Große Menschenmassen wie ein volles Olympiastadion begünstigen jedenfalls die Verbreitung des Influenza-Virus, so die Experten.Alan Hampson, Direktor des WHO Center for Influenza in Australien http://oms2.b3e.jussieu.fr/FluNet/news.html , sagte, dass zurzeit die Gefahr der Erkrankung und Ansteckung besonders groß sei. "In der Übergangsphase vom australischen Winter auf den Frühling ist es tagsüber teilweise sehr warm, nachts gehen die Temperaturen jedoch stark zurück. Das begünstig den Ausbruch der Krankheit", so Hampson. Dazu komme noch, dass viele unpassende Kleidung wählen.
Die Inkubationszeit der Grippe ist sehr kurz und dauert oft nur zwei Tage. Danach äußert sich die Erkrankung mit teilweise hohem Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen sowie körperlicher Schwäche, die sich über drei bis fünf Tage hinziehen. Betroffen von einer solchen Erkrankung könnten auch Sportler sein. "An einen Einsatz unter normalen Bedingungen ist dann nicht mehr zu denken. "Wir hoffen sehr, dass speziell die Athleten gegen Grippe geimpft sind. Wenn man vier Jahre hart trainiert hat und dann die Chance durch ein Virus verliert, dann wäre das wirklich nicht nett", so Hampson. (Ende)
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