pte20051022008 in Leben
Wer finanziert unsere Gesundheit?
Experten-Diskussion beim 7. IIR-Jahreskongress des Gesundheitswesens
Wien (pte008/22.10.2005/09:05)
Einig sind sich die drei Experten bei der Abschlussdiskussion des 7. IIR-Jahreskongress zum Gesundheitswesen Puls 2005 http://www.iir.at/puls.htm darüber, dass die Finanzierung des Gesundheitssystems in den Händen aller liege. "Das Finanzierungsmodell entspricht dem demokratischen Prinzip", so Erich Laminger, Präsident des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger http://www.sozialversicherung.at , der dazu aufruft damit wertbewusst umzugehen. "EU weit wird derzeit darüber diskutiert, welche Prozesse des Finanzierens die Intelligentesten sind", meint Wolfram Lamping, Sozialpolitik-Experte von der Universität Hannover http://www.ipw.uni-hannover.de . Die Frage, was am System so teuer sei, sei nicht beantwortet. "Wenn der Leistungskatalog passt, sind die Menschen auch bereit dafür zu zahlen", erklärt Lamping. Als grundsätzliches Problem sieht der Rektor der TCM-Privatuniversität http://www.tcm-university.edu , Andreas Bayer , die Tatsache, dass für die Gesundung bezahlt werde, nicht aber für die Gesundheit. Das sei ein wesentlicher Unterschied. " Der beste Kranke ist ein gesunder Mensch", so Bayer. Diesem Argument stimmt auch Laminger zu.
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