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pte20210908019 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Weibo bestraft "irrationale Starverehrung"

Fast zwei Dutzend Konten von Popmusik-Fans betroffen - Regierung will Kontrolle verstärken


BTS: Erfolgreiche Boyband aus Südkorea schmeckt KP nicht (Foto: ibighit.com)
BTS: Erfolgreiche Boyband aus Südkorea schmeckt KP nicht (Foto: ibighit.com)

Peking (pte019/08.09.2021/11:30) - Die führende chinesische Social-Media-Plattform Weibo http://weibo.com hat eine Gruppe von Fans koreanischer Popmusik wegen "irrationaler Starverehrung" verbannt. Betroffen sind beinahe zwei Dutzend User-Konten von Anhängern von Bands und Künstlern wie BTS, Blackpink, GOT7 und EXO, die nun bis zu 60 Tage lang von jeglichen Aktivitäten auf Weibo ausgeschlossen werden. Mit der Sperre demonstriert die Regierung in Peking ihre Macht, um die heimische Unterhaltungsindustrie stärker unter ihre Kontrolle zu bringen.

Crowfunding als Auslöser

Auslöser für das Einschreiten von Regierungsseite war das Auftauchen von Fotos, die ein speziell ausgestattetes Flugzeug zeigten, das einem Mitglied der K-Popband BTS http://ibighit.com zu seinem kommenden 26. Geburtstag geschenkt werden sollte. Dessen individuelle Anpassung sollte per Crowdfunding über Weibo von Fans finanziert werden. Aus Sicht der Plattform-Betreiber stellte die Aktion allerdings ein "illegales Spendensammeln" dar, wie man später in einem Statement verlautbaren ließ.

"Wir lehnen solch eine irrationale Starverehrung nachdrücklich ab und nehmen diese Angelegenheit sehr ernst", zitiert das US-Branchenblatt "Variety" aus der Stellungnahme von Unternehmensseite. Des Weiteren werde man seine Bemühungen, die ausufernde Fankultur auf Weibo in seine Grenzen zu weisen, künftig "intensivieren", um die Atmosphäre in der Online-Welt nachhaltig zu "reinigen", so der genaue Wortlaut.

Fans wollen Sperre umgehen

Für die K-Pop-Fans, die nun von Weibo gesperrt wurden, sind diese Argumentation und das harte Durchgreifen der Seitenbetreiber nicht wirklich nachvollziehbar. Einige versuchen bereits, die Sperre durch eine Umbenennung beziehungsweise Neugründung ihrer Accounts zu umgehen. "Wir rufen alle dazu auf, zivilisiert zu bleiben, ihren Stars auf rationale Weise zu folgen und eine harmonische und gesunde Online-Umgebung zu schaffen", meint ein betroffener Nutzer.

(Ende)
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Ansprechpartner: Markus Steiner
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