pte20000615046 in Leben
Wasser soll Kleben statt Spritzen
Chemieabfall bis zu 50 Prozent reduziert
Lyon/Frankreich (pte046/15.06.2000/19:00)
Französische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, bei der Wasser und andere Flüssigkeiten auf glatten Oberflächen kleben bleiben statt zu spritzen. Indem "sehr kleine Mengen" von Polymeren der Flüssigkeit zugefügt werden, haften Tropfen zum größten Teil auf der Oberfläche, statt wieder in die Luft zu "springen". So erklärt Forscher Vance Bergberon die Ergebnisse der Studie in der aktuellen Ausgabe von "Nature".Wenn ein normaler Wassertropfen auf einer glatten Fläche wie etwa einem Blatt landet, spritzt bis zu 50 Prozent wieder in die Höhe. Die Einführung der langen Polymere "Polyethylenoxide" (PEO) in die Flüssigkeit blockiere diese Aktion weitgehend, damit viel mehr von der Substanz haften bleibt, so die Forscher. Die Polymere sollen die Viskosität der Substanz nicht verändern.
Wenn etwa Pestizide, Tinten, Farben und andere giftige und umweltschädliche Stoffe so behandelt werden, könnten Kosten wesentlich gesenkt und Chemieabfall reduziert werden. Siehe: http://www.nature.com/cgi-taf/DynaPage.taf?file=/nature/journal/v405/n6788/abs/405772a0_fs.html (Ende)
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