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pte20000205008 in Leben

Wärmebehandlung hilft bei Muskelschwund

Hitzeschockproteine stoppen Abbau


Gainesville (pte008/05.02.2000/11:00)

Wissenschaftler der University of Florida http://www.ufl.edu haben ein Verfahren gefunden, dass Muskelschwund bedingt durch Verletzungen, Knochenbrüche Schlaganfälle und Alter verhindern soll. Im Labor haben sie die Muskel von Mäusen für 15 Minuten einer Temperatur von 41 Grad Celsius ausgesetzt. Eine wöchentliche Wiederholung der Behandlung war ausreichend, um die betroffenen Muskeln in einem guten Zustand zu halten. Dieses Verfahren könnte auch Astronauten die Eingewöhnung an die Schwerkraftverhältnisse auf der Erde erleichtern.

Die behandelten Mäuse wiesen weitaus höhere Werte bei Hitzeschockproteinen (HSP) auf als normal. Hohe HSP-Werte können verhindern, dass unbewegte Muskeln abbauen. Der Forschungsleiter Scott Powers erklärt, dass der Muskelschwund durch den Rückgang der Proteinsysthese bei gleichzeitigem Ansteigen des Proteingehaltes im Muskel entsteht. Powers sieht vor allem für alte Menschen einen Ausweg aus dem Teufelskreis von Muskelschwäche und Immobilität. Die Temperaturen während der Behandlung seien unter Umständen etwas unangenehm aber nicht schmerzvoll. Bis jetzt wurde das neue Verfahren an Mäusen erfolgreich getestet (bbcnews) (Ende)
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