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pte20200814004 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Vögel und Reptilien haben Tränen wie Menschen

Erkenntnisse von forschern der Universidade Federal da Bahia sollen neue Therapien bringen


Straßenrandfalke: Forscher analysieren Tränen (Foto: Arianne P. Oriá,ufba.br)
Straßenrandfalke: Forscher analysieren Tränen (Foto: Arianne P. Oriá,ufba.br)

Salvador (pte004/14.08.2020/06:15) - Tränen von Vögeln und Reptilien sind laut einer Studie der Universidade Federal da Bahia http://ufba.br jenen des Menschen nicht so unähnlich. Die Unterschiede könnten Erkenntnisse für bessere augenärztliche Behandlungen für Menschen und Tiere bringen. Zusätzlich ließen sich Infos über die Entwicklung von Tränen über verschiedene Arten gewinnen.

Laut der Erstautorin Arianne P. Oriá ist es von entscheidender Bedeutung herauszufinden, wie Tränen die Homöostase im Auge aufrechterhalten - und das auch bei verschiedenen Arten und Umweltbedingungen. Das ist auch für das Verstehen der Evolution und von Anpassungsprozessen sowie die Entdeckung neuer Moleküle für Arzneimittel für die Augen von großer Wichtigkeit.

Sieben neue Arten erforscht

Tränen spielen über die Artengrenzen hinweg eine Rolle bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Sehvermögens. Bis jetzt wurden Tränen nur bei einer kurzen Liste an Säugetieren wie Menschen, Hunden, Pferden, Affen und Kamelen untersucht. Das Team um Oriá fügte dieser Liste jetzt sieben Arten von Vögeln und Reptilien hinzu.

"Obwohl Vögel und Reptilien über unterschiedliche Strukturen verfügen, die für die Produktion von Tränen zuständig sind, sind einige Bestandteile dieser Flüssigkeit, nämlich Elektrolyte, in einer ähnlichen Konzentration auch beim Menschen vorhanden." Die Kristallstrukturen sind jedoch anders angeordnet, damit sie die Gesundheit der Augen und ein Gleichgewicht mit den verschiedenen Umgebungen sicherstellen.

Für die Studie wurden Tränenproben von gesunden in Gefangenschaft lebenden Tieren gesammelt. Die Untersuchung war auf Tiere eingeschränkt, die als Haustiere gehalten wurden oder Teil von Naturschutzprogrammen waren. Die Proben wurden zusätzlich im Rahmen der normalen medizinischen Versorgung genommen. Zu den Tieren gehörten Aras, Falken, Eulen und eine Papageienart sowie Schildkröten, Kaimane und Meeresschildkröten. Für den Vergleich wurden auch von zehn gesunden Freiwilligen Tränenproben entnommen.

Viele Elektrolyte sind ähnlich

Durch die Untersuchung der Zusammensetzung der Tränen fanden die Forscher heraus, dass alle ähnliche Mengen von Elektrolyten wie Natrium und Chlorid enthielten. Bei Vögeln und Reptilien war die Konzentration etwas höher. Eulen und Meeresschildkröten wiesen auch höhere Werte von Harnstoff und Protein auf. Die Forscher untersuchten auch die Kristalle getrockneter Tränenflüssigkeit. Diese Muster lassen sich zur Entdeckung bestimmter Arten von Augenerkrankungen und andere Abweichungen zwischen den Tränenarten nutzen.

Obwohl die verschiedenen Arten über eine ähnliche Zusammensetzung der Tränen verfügten, wiesen die Kristalle mehr Abweichungen auf. Das galt vor allem für Meeresschildkröten und Kaimane und sich wahrscheinlich auf die Anpassung an ihren aquatische Umwelt zurückzuführen. Die Erforschung von Tränen spiegelt immer noch nur eine geringe Anzahl an Arten wieder und ist auf in Gefangenschaft lebende Tiere beschränkt. Weitere Studien mit zusätzlichen Arten könnten laut Oriá das Wissen um die Tränenarten erweitern und auch zu besseren Therapien für Tiere und Menschen führen.

(Ende)
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