pte20061024012 in Leben
Virusinfektionen für Gedächtnisverlust mitverantwortlich
Studie weist erstmals direkten Zusammenhang nach
Rochester (pte012/24.10.2006/09:15)
Akute Vireninfektionen können einen anwachsenden Schaden im Gehirn verursachen und später zu Gedächtnisproblemen führen. Zu diesem Ergebnis ist eine an Mäusen durchgeführte Studie der Mayo Clinic College of Medicine http://www.mayo.edu gekommen. Eine Reihe von aggressiven Viren wie jene, die für Verkühlungen, Polio und Durchfall verantwortlich sind, können eine entscheidende Daten verarbeitende Region im Gehirn, den Hippokampus, schädigen. Diese Viren, die so genannten Picorna-Viren, infizieren jährlich weltweit mehr als eine Milliarde Menschen. Jährlich wird ein Mensch durchschnittlich zwei bis drei Mal infiziert. Manche Menschen erleidet eine ganze Reihe von akuten Infektionen in ihrem Leben. Diese Tatsache könnte laut dem Team um Charles Howe den schweren Gedächtnisverlust erklären, an dem manche ältere Menschen auch ohne eine neurodegenerative Erkrankung wie Alzheimer leiden. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Neurobiology of Disease http://www.ingentaconnect.com/content/ap/nb veröffentlicht.
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