pte20100823002 in Forschung
Virtuelle Realität macht Täter zu Opfern
Technik kann genutzt werden, um Rollen zu tauschen
Barcelona (pte002/23.08.2010/06:00)
Der Einsatz von virtueller Realität erlaubt es Forschern Experimente durchzuführen, die in der Realität unethisch oder schlicht unmöglich wären. Das dabei die Grenzen des Machbaren noch lange nicht ausgelotet sind, zeigen nun spanische Wissenschaftler. Sie haben mittels virtueller Realität Menschen in die Rolle anderer versetzt und damit ihre Wahrnehmung deutlich verändert. Sie ließen Männer durch die Augen eines jungen Mädchens sehen, dem körperliche Gewalt angetan wird. Die Männer waren von dem Erlebten weitaus betroffener als sonst und fühlten sich danach selbst ängstlich und unsicher. Die Technik könnte in Zukunft dafür eingesetzt werden, Täter die Auswirkungen ihres Handelns virtuell nacherleben zu lassen.
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