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pte20000608036 in Leben

Virtuelle Lernnachhilfe für "Net Kids" startet in Österreich

Erste Erfolge bereits in Deutschland - Schule wird Marktanteilsverlust prognostiziert


Wien (pte036/08.06.2000/15:50)

Nachdem in Deutschland bereits im Oktober 1999 das virtuelle Lernprogramm learnetix.de http://www.learnetix.de erfolgreich gestartet ist, zieht nun auch Österreich bei der Online-Nachhilfe nach. http://www.learnetix.at Das Projekt wurde in Deutschland vom Cornelson-Verlag http://www.cornelson.de und dem Internet-Spezialisten baxxun interactive http://www.baxxun.de initiert. In Österreich ist nun der in Linz ansässige Vertias-Verlag http://www.veritas.at für die spezifisch österreichische Umsetzung verantwortlich . "70 Prozent der österreichischen Schüler geben an, regelmäßig Probleme mit zumindest einem Schulfach zu haben," erklärte der Marketingchef des Veritas-Verlags Manfred Meraner, bei einer Pressekonferenz heute, Donnerstag in Wien. Dem Nachhilfebedarf soll nun auch online nachgekommen werden.

Wer Probleme in Mathematik, Deutsch oder Englisch hat, kann zukünftig auch in Österreich in die virtuelle Welt von Dr. Mathe, Dora Deutsch oder Super James eintauchen. "Die Figuren stellen Wunschfiguren dar, dahinter stehen Pädagogen und Lehrer, mit denen auf virtuellem Weg kommuniziert werden kann", sagte Carsten Kindermann, Geschäftsleiter von learnindex.de. Einen Vorteil im System sieht Kindermann vor allem im Wegfall von Hemmschwellen, völlige Anonymität werde für die Kinder, die einen Nickname wählen, gewährleistet. Für die Zukunft ist auch eine Erweiterung der Unterrichtsfächer geplant.

"Eine österreichische Fassung erschien uns aufgrund der starken regionalen Prägung von Bildung als notwendig", so Meraner weiter. Die virtuelle Welt werde zwar den Nachhilfelehrer nicht ersetzen können, einen Marktanteilsverlust des herkömmlichen Schulsystems wagt Meraner aber zu prognostizieren. "Das zukünftige Verhältnis wird bei 70 (Nachhilfe) zu 15 Prozent (Online lernen) liegen", schätzte der Marketingchef. Die Online-Lernhilfe, die derzeit etwa bei fünf bis zehn Prozent liegt, werde zunehmen. Diese Entwicklung sei nicht zuletzt dadurch gegeben, da das herkömmliche Schulsystem moderne Unterrichtsmethoden immer noch zu sehr vernachlässige.

"Die Kids von heute leben generell in einer anderen Medienwelt", bemerkte Anton Knierzinger von der pädagogischen Akademie in Linz (Institut für Schule und Technologie). Es stehe zwar mit einem jährlichen Bildungsbudget von 90 Mrd. Schilling nicht wenig Geld zur Verfügung, 90 Prozent werde aber für Lehrpersonal angewendet, die technologische Ausstattung von Schulen bleibt dabei oft auf der Strecke. Hier sollte es Ziel der Schulen sein, einen Angleich zu schaffen.

Kernzielgruppe des Programms sind die 13 bis 16-Jährigen, "Primetime" bei learnetix.de ist zwischen 14 und 20 Uhr. Als Ziel hat sich Meraner im Jahr 2000 eine angemeldete Userzahl von 2000 gesetzt, die bis 2002 auf 30.000 gesteigert werden soll. Neben Lernhilfe gibt es bei learnetix.de auch Dichterclubs, Online- Partys, Lern- und Wissensspiele. Rollen, wie Club-Sprecher oder Chat-Master, können übernommen werden. Im ersten Monat wird die Lernhilfe gratis zum Test angeboten, anschließend ist für ein Fach 485 Schilling (halbes Jahr) zu zahlen bzw. für alle drei Fächer eine Pauschale von 785 Schilling. Ab August ist in Österreich auch ein Tutorenservice bei learnetix.at geplant. (Ende)
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