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Viktoria und die Brauer

Oder: Eine beispielhafte Verbindung zum Nutzen des Jugend-Fußballs


Wien (pts008/04.05.2000/11:00)

Der Wiener Unterliga-Fußballverein Wiener Viktoria bietet seinen Jugendtrainern eine Ausbildung, die sie in die Lage versetzt, mit den vielfältigen Problemen der Jugendlichen besser umzugehen und ihre Schützlinge zu unterstützen. Damit die Talente erhalten bleiben und vielleicht eine ähnliche Karriere machen, wie dereinst Herbert Prohaska aus dem Nachbarbezirk Simmering. Die österreichischen Brauer finanzieren das beispielhafte Projekt, weil ihnen der Fußball und ihre eigene, gesellschaftliche Verantwortung wichtig sind.

Fußball und Bier verbindet eine harmonische Beziehung. Wer selbst spielt oder gespielt hat, kennt den unvergleichlichen Genuss, wenn nach dem Match der erste Durst auf ein schaumgekröntes Krügel trifft. Mehr an Trinkfreude ist fast nicht möglich. Bier ist das Getränk der Sportler, isotonisch, mit vergleichsweise wenig Alkohol und einfach gut.

Nicht nur aus diesem Grund unterstützen Brauer in ganz Österreich den heimischen Fußball. Sie tun das auch, weil ihnen die Entwicklung dieses Sportes am Herzen liegt und sie alle ehrliche Fans der von ihnen gesponserten Mannschaften sind. Der im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ohnehin nicht gerade mit Reichtum gesegnete österreichische Fußball kann diese Unterstützung der Brauer gut brauchen.

Ganz im Sinne des Fußballs und seiner positiven Entwicklung ist das Projekt, das Univ.-Prof. Dr. Otto M. Lesch, Psychiater am AKH-Wien und Präsident des Fußballvereins Wiener Viktoria aus dem traditonsreichen Bezirk Meidling betreibt. Der Verein macht sich seit längerem besonders um die Pflege des Kinder- und Jugendsports verdient. 200 Jugendliche trainieren regelmäßig und werden von nicht weniger als 18 Trainern betreut.

Weil aber der beste junge Fußballer nur dann eine Karriere auch als Erwachsener vor sich hat und damit dem Sport erhalten bleibt, wenn sein Umfeld stimmt, seine Motivation in den schwierigen Phasen der Pubertät nicht verloren geht, er betreut wird, er also nicht in andere Kreise "abtaucht", brauchen die Trainer ein ganz besonderes Know-how. Dieses Wissen soll eine Jugendtrainer-Ausbildung vermitteln, die Prof. Lesch mit finanzieller Unterstützung des Verbandes der Brauereien Österreichs ins Leben gerufen hat. Die Betreuer sollen lernen, mit den typischen Problemen der jungen Menschen umzugehen, ihnen fachkundig zur Seite stehen und sie durch ihre alterskonformen Schwierigkeiten geleiten.

Auf einen Jugendtrainer können viele Probleme zukommen:
Der Vater lässt den Sohn wegen Lernschwierigkeiten nicht zum Training,
eine Gruppe von ausländischen Kindern oder solchen der "2. Generation" spricht in der Kabine plötzlich untereinander nur mehr in der Sprache ihrer Eltern, so dass die Mitspieler sie nicht verstehen können,
ein Jugendlicher beginnt zu trinken, oder ist gefährdet, weil er aus einer Familie kommt, in der ein oder beide Elternteile Alkoholiker sind
ein anderer kommt in schlechte Gesellschaft.

Für jedes dieser Probleme soll der Betreuer gewappnet sein und dazu wird ihm die neue Ausbildung verhelfen.

Die Wiener Viktoria, ein kleiner Verein gibt mit Unterstützung der österreichischen Bierbrauer ein Beispiel, wie Jugendarbeit im Fußball aufgebaut sein sollte. Mit großem Verständnis für die Buben und ihre Probleme, mit einem Trainingsaufbau, der auf junge Menschen zugeschnitten ist, der weniger auf körperliche Ertüchtigung, als viel mehr auf das spielerische Element aufbaut und im Wissen, dass der Fußball sich hierzulande nur weiter entwickeln kann, wenn die Jungen ihre Chance bekommen.

Austria-Trainer Herbert Prohaska und Rapid-Kapitän Peter Schöttel, beide bekanntermaßen in ihren Vereinen engagiert in Sachen Jugendbetreuung nehmen auf Anregung der "Bundesliga" an der Pressekonferenz teil, weil sie damit zeigen wollen, dass die Initiative der Wiener Viktoria und ihres Präsidenten Dr. Lesch gemeinsam mit den Brauern ein positives Beispiel auch für die höchste Spielklasse ist.

Und so wird die Aktion der Wiener Viktoria zu einem nachahmenswerten Beispiel für den österreichischen Fußball: Ein initiativer Verein in der Unterliga erarbeitet mit Unterstützung der Brauer als Sponsoren und mit moralischer Unterstützung durch die Bundesliga ein Konzept, das der Fußball-Jugend zugute kommt.

Wien, 4. Mai 2000

Für Informationen wenden Sie sich bitte an:

Mag. Leopold Wurstbauer
Verband der Brauereien Österreichs
01/713 15 05
getraenke@lebensmittel.wk.or.at (Ende)
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