pte20090115042 in Forschung
Viele Prozessor-Kerne lähmen Supercomputer
Ausreichende Speicherbandbreite Schlüssel zum Erfolg
Albuquerque (pte042/15.01.2009/17:30)
Bei Multi-Core-Prozessoren immer mehr Rechenkerne auf einen einzelnen Chip zu packen, macht Supercomputer nicht unbedingt schneller. Das haben Simulationen des konventionellen Multi-Core-Designs ergeben, die von Sandia http://www.sandia.gov , einer für die US-Regierung arbeitenden Lockheed-Martin-Tochter, durchgeführt wurden. Vielmehr ist es so, dass die Performance bei komplexen Anwendungen durch zu viele Kerne leidet und die Geschwindigkeit von bei 16 und mehr Kernen deutlich sinkt. Das zugrunde liegende Problem ist die begrenzte Bandbreite für den Speicherzugriff. Denn um diese Ressource konkurrieren die einzelnen Rechenkerne letztendlich miteinander. "Diese Simulation bedeutet sicher nicht, dass das Problem grundsätzlich nicht lösbar wäre", betont Thomas Lippert, Leiter des Jülich Supercomputing Centre http://www.fz-juelich.de/jsc , im Gespräch mit pressetext.
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