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pte20000222016 in Forschung

Versuchsanlage für wirtschaftliche Sondermüllverbrennung

Verbrennungsanlage für spezielle Abfälle im FZK im Probebetrieb


Karlsruhe (pte016/22.02.2000/13:00)

Nach knapp einem Jahr Bauzeit konnte im Forschungszentrum Karlsruhe http://www.fzk.de Theresa, eine Versuchsanlage zur thermischen Entsorgung spezieller Abfälle, in den Probebetrieb gehen. Mit Hilfe von Theresa will man die Technologie der thermischen Abfallbehandlung verbessern und vereinfachen; ohne bereits erreichte Umweltstandards aufzugeben, soll die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen erhöht werden. http://www.fzk.de/FZK2/aktuelles/presse/2000/PI05_2000.html

In der Vergangenheit hat das Forschungszentrum Karlsruhe auf dem Gebiet der Verbrennung von kommunalen Abfällen reichhaltige Erfahrungen gesammelt und sich auch international einen guten Ruf erworben. Im Unterschied zur Rostverbrennung von derartigen Siedlungsabfällen werden mit der neuen Versuchsanlage Theresa die Verbrennungsprozesse von Problemmüll, wie Rückstände aus Altlastensanierungen oder Abfälle aus industriellen Produktionsprozessen, in einem Drehrohrofen mit Nachbrennkammer untersucht.

"Der Leitgedanke bei dem Versuchsprogramm ist es, die spezifischen Entsorgungskosten unter Beibehaltung der erreichten Umweltqualität zu senken", erläutert Prof. Dr. Helmut Seifert, Leiter des Instituts für Technische Chemie, Bereich Thermische Abfallbehandlung (ITC-TAB), im Forschungszentrum. "Dabei gilt es, anteilig mehr feste Abfälle zu verbrennen und den Einsatz von Hilfsbrennstoffen zu minimieren, das Abgas mit möglichst geringem Aufwand zu reinigen und die Qualität der Reststoffe zu verbessern. Nicht zuletzt soll die noch im Abfall enthaltene Energie genutzt werden." (FZK) (Ende)
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