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pte20000725026 in Leben

Verschwinden der Amphibien hat viele Ursachen

Biologin fordert interdisziplinären und integrativen Forschungsansatz


Washington (pte026/25.07.2000/15:00)

Der Rückgang und auch das Verschwinden von Fröschen, Kröten, Molchen und Salamandern ist nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis ist die amerikanische Biologin Ashley Matton vom Worldwatch Institute gekommen. http://www.worldwatch.org Der Rückgang der Amphibien sei auf mikroskopisch kleine Krankheitserreger, globale Klimaveränderungen sowie die Waldbewirtschaftung und die Toxikologie der wildlebenden Arten zurückzuführen. Das Verständnis dieser Ursachen erfordere laut Matton einen viel interdisziplinäreren, integrativeren Ansatz als er bei normalen Wissenschaftsprojekten üblich sei. http://www.worldwatch.org/mag/2000/00-4.html

Ein Jahrzehnt Forschungsarbeit zur Bedrohung der Amphibien habe nur wenige definitive Antworten gebracht. Der Verlust des Lebensraumes sei ein sehr wichtiger Faktor. Andere Bedrohungen seien Umweltverschmutzung, das Einwandern fremder Arten, Klimaveränderungen und das Ansteigen der UV-Strahlung.

Während mancher Populationsrückgang keinen einzelnen identifizierbaren Grund habe, unterschieden sich viele Fälle des Verlustes der Artenvielfalt von anderen durch drei signifikante Merkmale. "Viele der Rückgänge scheinen sehr plötzlich zu passieren und ganze Tiergruppen zu betreffen. Viele werden in Regionen beobachtet, wo es keine offensichtliche Ursache gibt."

Matton zeigt sich über das geografische Ungleichgewicht der Forschungen besorgt. Mehr als 80 Prozent der Forschungen studierten derzeit Amphibienpopulationen in Nordamerika und Europa. Die größte Anzahl der Arten lebe aber in den Tropen. Es sollten zusätzlich nicht nur die Ursachen für den Rückgang erforscht werden, sondern auch die sich daraus ergebenden Folgen.

Amphibien spielen in vielen Ökosystemen eine zentrale Rolle, indem sie die Insektenpopulation kontrollieren oder das Algenwachstum regulieren. Viele Arten produzieren zusätzlich Substanzen, die ein großes pharmazeutisches Potenzial in sich tragen. (bbcnews) (Ende)
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