pte20081101003 in Leben
Veraltete Kraftwerkstechnologie entzweit Klagenfurt
Gas- und Dampfturbinenkraftwerk macht neue Pipeline erforderlich
Klagenfurt/Wien (pte003/01.11.2008/06:10)
In der Kärntner Landeshauptstadt sorgt ein geplantes Energieprojekt seit zwei Jahren für Aufregung: Der Verbund will gemeinsam mit der Stadt ein Gas- und Dampfturbinen-Kombinationskraftwerk (GDKW) errichten. Einer der schwerwiegendsten Kritikpunkte an dem Projekt ist die notwendige Errichtung einer weiteren Pipeline zur Gasversorgung des Kraftwerks. Gegner wie der Rechtsanwalt Wolfgang List und der Jurist Markus Leitner von der Anwaltskanzlei List http://www.ralist.at argumentieren zudem, dass ein Kraftwerk, das mit russischem Gas betrieben werde, niemals energiepreiseffizient sein könne. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Tatsache, dass der Flächenwidmungs- und bebauungsplan für das GDKW im Juli 2007 mit einem Express-Beschluss regelrecht durchgepeitscht wurde, so der auf Umweltrecht spezialisierte Jurist gegenüber pressetext.
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