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pte20000719024 in Leben

VCÖ fordert Nachtflugverbot für Wien-Schwechat

Verkehrsclub warnt vor Zunahme des Fluglärms


Wien (pte024/19.07.2000/13:45)

Aufgrund des Absturz eines Hapag-Lloyd-Jets kommt es für Bewohner in mehreren Wiener Bezirken zu einer Zunahme des Fluglärms. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) http://www.vcoe.at fordert daher ein Nachtflugverbot am Flughafen Wien http://www.viennaairport.com/ , solange Piste 17 nur bei Schönwetter benutzt werden kann.

Verkehrslärm ist in der Nacht besonders gesundheitsschädlich. Das betonen Gesundheitsexperten immer wieder, wie VCÖ-Sprecher Christian Höller erklärt. Solange die Landepiste nicht voll Einsatz fähig ist, müssten viele Flüge umgeleitet werden. Dadurch entstehe für die Wiener Bezirke 5, 10,11,13,14 und 15 eine besondere Lärmbelästigung.

Befürchtungen, wonach es durch das Nachtflugverbot zu enormen Verzögerungen kommen würde, sind laut Höller unbegründet. In Zürich existiere seit mehreren Monaten ein Nachtflugverbot, ohne dass der Flugverkehr zusammengebrochen ist.

Der VCÖ fordert die Umsetzung der WHO-Richtlinien auch in Österreich: Nachtflüge sollen verhindert werden, wo sie Wohngebiete betreffen.

Am Flughafen Wien weist man diese Forderung strikt zurück. "Wir sind gesetzlich verpflichtet, 24 Stunden offen zu halten. Ein Ausfall in den Nachtstunden würde Tausende Arbeitsplätze gefährden," erklärte Pressesprecher Hans Mayer im Gespräch mit pressetext. austria. (im) (Ende)
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