pte20000622002 in Leben
Unsichtbares Mikrofon für Hörbehinderte entwickelt
Miniimplantat verschwindet im Mittelohr
Dresden (pte002/22.06.2000/09:00)
Ärzte und Ingenieure der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik der Universität Dresden http://www.uni-dresden.de haben in zweijähriger Forschungsarbeit ein implantierbares Mikrofon entwickelt. Das fünf Millimeter kleine Implantat solle völlig im Mittelohr des hörgeschädigten Menschen verschwinden, schreibt die "Dresdner Neuesten Nachrichten" in ihrer Ausgabe vom 20. Juni. http://www.dnn-online.deWährend in der Medizintechnik die Mikroelektronik und die Akku-Entwicklung rasante Fortschritte mache, sei man bei Hilfsmitteln für Gehörlose bisher stets am äußerlich nicht sichtbaren Mikrofon gescheitert, erklärte Klinikleiter Prof. Karl-Bernd Hüttenbrink. Das Projekt sei mit dem Förderpreis Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung http://www.bmbf.de ausgezeichnet worden. Mit dem Preisgeld von 350.000 Mark soll die Neuentwicklung innerhalb von zwei Jahren zur Klinikreife gebracht werden. Das erste Mini-Mikrofon soll dann ebenfalls in Dresden implantiert werden. Außerdem wird eine Patentanmeldung vorbereitet. (LifeScience) (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | rh |
| Tel.: | 01/8104530-0 |
| E-Mail: | redaktion@presseetxt.at |
| Website: | pressetext.at |
