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pte20000712042 in Leben

Unschädliche Herzuntersuchung mit Magnetstrahlen

Alternative zu Röntgen und Herzkatheter


Berlin/Nürnberg (pte042/12.07.2000/16:15)

Bei Herzkrankheiten kann eine neue Technik nach Ansicht führender Kardiologen die Diagnose wesentlich vereinfachen. Mit der so genannten Magnetresonanz-Tomographie http://www.klinikum.rwth-aachen.de/cbt/radiologie/skript/erwachsene/Pankreas/unters/mrt.html könne das Herz des Patienten ohne Röntgenstrahlen, radioaktive Substanzen oder Herzkatheter untersucht werden. Diese Anwendung stellte Prof. Eckard Fleck vom Deutschen Herzzentrum in Berlin http://www.dhzb.de/ auf einer Tagung von Herzmedizinern in Nürnberg vor.

In rund fünf Jahren, so rechnen die Mediziner, wird die Methode zum klinischen Alltag gehören. "Diese Untersuchungsmethode ist völlig unschädlich für das Gewebe", erläuterte der Nürnberger Kardiologe Prof. Martin Gottwik. Damit könne man die Funktion des Herzens beurteilen, den Blutfluss in einzelnen Regionen des Herzens erkennen und gesundes von krankem Gewebe trennen.

Wo früher drei Untersuchungen zur Struktur, zur Durchblutung und zur Stoffwechselaktivität nötig gewesen seien, reiche eine einzige Untersuchung aus. Bei der Forschung um die Neubildung von Blutgefäßen am Herzen stecke man derzeit dagegen in einer Sackgasse.

Der Chef des Max- Planck-Instituts für physiologische und klinische Forschung http://www.mpg.de im hessischen Bad Nauheim, Prof. Wolfgang Schaper, erklärte, dass man zwar mit gentechnisch hergestellten Substanzen in der Lage sei, drei verschiedene Arten von Gefäßen am Herzen zum Wachsen zu bringen.

Doch diese hätten deshalb nicht den erhofften Erfolg gebracht, weil sie die falsche Art von Gefäßen mit einer zu geringen Wachstumsdauer herstellten. Deshalb werde es auch in den kommenden Jahren damit nicht möglich, Bypassoperationen zu vermeiden. (LifeScience) (Ende)
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