pte20000731025 in Forschung
Uni Bochum bietet Studiengang IT-Sicherheit
Studierende sollen Hard- und Software für sichere IT-Systeme entwickeln
Bochum (pte025/31.07.2000/14:08)
Mit einem neuen Studiengang, der ab dem Wintersemester 2000/2001 an der Ruhr-Uni Bochum belegt werden kann, reagiert die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik auf die zunehmende Gefahr für das Netz durch Virenangriffe. Mit dem deutschlandweit ersten Diplomstudiengang "Sicherheit in der Informationstechnik" soll die Nutzung von Datennetzen sicherer werden. Diese Ausbildung, für die eigens drei neue Professuren eingerichtet wurden, sei interdisziplinär und anwendungsbezogen. http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressemitteilungen/msg00204.htmlDie Absolventen des neuen Studiengangs sollen sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten für sichere IT-Systeme entwickeln können (z. B. Protokolle, kryptographische Verfahren, Chipkarten, Firewall- Systeme). Studienziel sei außerdem, sichere IT-Systeme anlegen und planen zu können. Risikoanalysen für Internet und Intranets, die Entwicklung einer IT-Sicherheitspolitik und die Erstellung von Sicherheitskonzepten und -infrastrukturen könnten zum Berufsalltag der Absolventen gehören.
Außerdem erweitert die Fakultät ihr Spektrum im Rahmen des Lehramtsstudiums um die Fachrichtung "Technische Informatik". Beide neuen Angebote ergänzen den Diplomstudiengang "Elektrotechnik/Informationstechnik", der Entwickler von Hard- und Software für die IT-Branche ausbildet. In Bochum erwarte die Studierenden kein bloßes Informatikstudium, das sich vorrangig der Software widmet, sondern eine ausgewogene Ausbildung in der Informationstechnik. Die anwendungsbezogene Kombination der Multimedia-Technik und der objektorientierten Software-Entwicklung mit den hardware-orientierten Fächern, etwa der Computertechnik, der Nachrichtentechnik und der Kommunikationsakustik biete den Absolventen eine sichere Basis für ein langes Berufsleben, so die Uni Bochum. (Ende)
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