pte20060527006 in Leben
UMK kritisiert ökologische Schwarzfahrer bei der Verpackungsentsorgung
Umweltwissenschaftler fordern Ausweitung der Produktverantwortung
Aerzen/Berlin (pte006/27.05.2006/10:30)
Die Umweltministerkonferenz (UMK) http://www.umweltministerkonferenz.de hat auf ihrer jüngsten Sitzung im niedersächsischen Aerzen beschlossen, das Trittbrettfahrerproblem bei der Verpackungsentsorgung zeitnah anzugehen. "Das Bundesumweltministerium wurde daher gebeten, unter Ausschöpfung von Deregulierungspotenzialen, einen Entwurf für eine Novellierung der Verpackungsverordnung zu erarbeiten", teilte die UMK in einer Pressemitteilung mit. Auch 16 Jahre nach Inkrafttreten dieser Rechtsverordnung beteiligen sich je nach Branche und Verpackungsart rund 20 bis 50 Prozent der Hersteller und Abfüller weder an der haushaltsnahen Entsorgung des Verpackungsabfalls noch an Selbstentsorgungssystemen, die eine Rücknahme direkt in Kantinen, Schnellrestaurants, Hotels oder Einkaufsmärkten anbieten. Der jährliche Einnahmeausfall wird von der Entsorgungswirtschaft mit 500 Mio. Euro beziffert.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
