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pte20000615017 in Leben

Ultraschall zeigt Risse in Rotatorenmanschette

Kontrolle ohne operativen Eingriff


St. Louis (pte017/15.06.2000/11:00)

Schäden an der Rotatorenmanschette in der Schulter sind oftmals Grund für Schmerzen. Doch vor einer möglichen Operation müssen Bilder des Gelenks http://www.med-rz.uni-sb.de/med_fak/orthopaedie/schulter1.htm gemacht werden. Dass Ultraschall http://www.medicine.de/frame_ger.html oder besser hochauflösende Ultrasonografie schneller und billiger ist und genauso gute Ergebnisse erzielt wie andere Methoden, veröffentlichten jetzt Forscher der Washington University in St. Louis http://www.wustl.edu/ in einer Studie.

"Ultraschall ist ein sehr attraktiver Weg, um Bilder der Schulter zu machen. Er ist einfach anzuwenden, wird von den Patienten gut angenommen, kostet wenig und macht sehr akkurate Bilder", sagt Sharlene Teefey von der Washington University.

Bisher nutzten Ärzte oft die Magnetische-Resonanz-Methode oder drangen mit einem bleistiftdicken Zylinder mit einer Linse vorn in die Schulter ein, um arthroskopische Bilder zu machen. Doch Ultraschall hat gegenüber beiden Verfahren Vorteile. Der Körper muss nicht aufgeschnitten werden wie bei der Arthroskopie. Stattdessen erzeugen Schallwellen, die von unterschiedlichen Gewebesorten unterschiedlich zurückgeworfen werden, Bilder. Ultraschallbilder kosten dabei weniger als ein Viertel der Magnetischen-Resonanz-Untersuchung.

Vor allem die Zeit spielt eine Rolle. Bei Bildern mit magnetischer Resonanz müssen die Patienten zehn oder mehr Minuten bewegungslos liegen, während die Aufnahmen gemacht werden. Für ein Ultraschallbild können sie ständig in bequemere Positionen wechseln. Schmerzen kann auch das verursachen, denn die Schulter muss in mehrere Richtungen gedreht werden, damit die Bilder alle Muskeln und Sehnen zeigen. Denn Ultraschall kann nicht durch den Knochen sehen. Der Studie zufolge zog die Mehrzahl der Patienten allerdings Ultraschall vor. "Wir verwenden Ultraschall mittlerweile routinemäßig statt magnetischer Resonanz, um Rotatorenmanschettenrisse zu bewerten", sagt Teefey.

Die menschliche Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und daran hängenden Sehnen. Diese vier Teile umhüllen das Schultergelenk vorne, hinten und oben. Die Manschette unterstützt den Kopf des Oberarmmuskels, der in einer flachen Schale liegt. Diese Konstruktion erlaubt eine große Bewegungsfreiheit, ist dafür aber instabil und unfallanfällig. (wsa) (Ende)
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