Ultra-Trail du Mont-Blanc: Österreicher in seiner Altersklasse am Podest
Jörg Fuchslueger nach Vierfach-Berg-Marathon 171 km mit 10.000 Höhenmetern Dritter in der AK 60-64
Wien (pts023/07.09.2022/11:55)
Der Ultra-Trail du Mont-Blanc (UTMB) führt entgegen dem Uhrzeigersinn von Chamonix aus mit rund 171 Kilometern und 10.000 zu überwindenden Höhenmetern rund um das Mont-Blanc-Massiv. Der Lauf zählt seit 2003 zu dem anspruchsvollsten Berg-Ultraläufen weltweit. Heuer waren Ende August wieder mehr als 2.600 Läufer/innen aus über 106 Nationen am Start. Darunter auch 14 Österreicher, von denen es sieben innerhalb des Zeitlimits (Cut-Off Time) von 46,5 Stunden ins Ziel schafften. Darunter auch der 61-jährige, seit über 20 Jahren in Wien lebende, gebürtige Steirer Jörg Fuchslueger. Er erreichte den dritten Platz in seiner Alterklasse (M 60-64).
Sechs Jahre Vorbereitungszeit
Nach dem Start am Freitagabend um 18 Uhr lief der Wahlwiener nicht nur klar unter diesem Limit um 3:40 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach 33 Stunden und 40 Minuten in Chamonix über die Ziellinie. Mit seinem sensationellen dritten Platz unter den 60- bis 64-Jährigen hatte er die einmalige Gelegenheit, die Award-Zeremonie aus dem Blickfeld des Podiums zu genießen. Er erfüllte sich damit einen Traum mit einer Vorbereitungszeit von über sechs Jahren. Fuchslueger: "Nach einem Arlberg-Marathon 2015 habe ich zufällig einen Ultraläufer kennengelernt, erstmals vom UTMB erfahren und mir vorgenommen, diesen zu meinem 60er zu laufen. Ich habe geplant und konsequent Jahr für Jahr dafür trainiert und auch entsprechend meine Distanzen gesteigert. Es sind ohnedies bestimmte Qualifikationsläufe für die Anmeldung zum UTMB notwendig."
Internationales Feld am Start
Auch ein wenig Glück in der Auslosung gehört dazu. Denn zum UTMB gibt es jedes Jahr eine Vielzahl von Interessenten, die dann per Los einen Startplatz erhalten. Fuchslueger weiter: "Der dritte Platz in meiner Altersklasse war am Ende auch für mich überraschend, da selbst bei uns 'Alten' ein wirklich starkes, internationales Feld am Start stand. Für mich ist das Rennen optimal verlaufen, die Bedingungen waren ausgezeichnet. Meine Frau und eine kleine Fangruppe aus Wien haben mich selbst mitten in der Nacht dann in Chamonix empfangen. Der ganze UTMB ist ein unbeschreibliches Event. Am Start säumen kilometerlang jubelnde Menschen die Strecke, du wirst hinausgetragen. Die großartige Landschaft und anspruchsvolle Trails sowie eine perfekte Organisation machen daraus ein unvergessliches Abenteuer. Ich bin sehr dankbar."
Es sind extreme Veranstaltungen wie diese ohnedies nicht zum Nachahmen geeignet. Es zeigt aber einmal mehr, wozu der Mensch in der Lage ist. Kilian Jornet, eine Ikone im Ultralauf, hat heuer mit unter 20 Stunden den Streckenrekord pulverisiert. "Für mich ein Vorbild und Mensch vom anderen Stern", meint dazu Jörg Fuchslueger.
(Ende)| Aussender: | Fuchslueger UTMB |
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