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pte20000614007 in Forschung

U-Boot verschickt Unterwasser-Mails

Schallwellen erlauben 2.400 Bytes pro Sekunde


North Falmouth (pte007/14.06.2000/10:15)

Der US Navy http://www.navy.mil ist es mittels eines neuen Verfahrens gelungen, mit Schallwellen von einem U-Boot aus unterwasser E-Mails über größere Distanzen zu verschicken als je zuvor. Erstmals konnte ein untergetauchtes und fahrendes U-Boot Nachrichten senden, ohne seine Position durch ein Auftauchen oder Ausfahren der Antenne zu verraten. Möglich gemacht wurde dieser Rekord durch die von dem Technologieunternehmen Benthos http://www.benthos.com entwickelte Ausrüstung. Von einer Fahrtiefe von 130 Metern aus war die USS Dolphin in der Lage, Daten an eine fünf Kilometer entfernte Boje zu schicken, die dann die Nachricht an Land weiterschickte. Die Tests fanden vor der Küste von Kalifornien statt. Die E-Mails wurden an die Navy-Basis in San Diego und weitere Unterwassermodems geschickt.

Das Modem verschickt unterwasser digitale Daten mit Wörtern und Bildern und verwendet dafür akustische Modems. Normale elektromagnetische Wellen wären nicht in der Lage, das Wasser zu durchdringen. Obwohl die Übertragungsrate mit 2.400 Bytes pro Sekunde vergleichsweise niedrig ist, zeigt sich John Coughlin von Benthos zufrieden: "Bei der Übertragung mit Schallwellen ist das schon ziemlich schnell." In der Zukunft könnte diese Technologie bei Unterwasserexpeditionen zum Einsatz kommen. Ihre größte Bedeutung dürfte allerdings auf dem militärischen Sektor liegen. Feindliche U-Boote können genauer und effektiver geortet werden, wenn die Kommunikation zwischen Schiffen an der Wasseroberfläche und den U-Booten per E-Mail ablaufen kann. Die Entwicklung des neuen Verfahrens war durch die Unterstützung der US Navy maßgeblich gefördert worden. (bbcnews) (Ende)
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