pte20060214003 in Leben
Turbulente Teilchen haben System
Ausbreitung von Schadstoffen in der Luft berechenbar
Göttingen (pte003/14.02.2006/06:30)
Forschern des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation http://www.ds.mpg.de ist es erstmals gelungen, die Ausbreitung von Teilchen in starken Turbulenzen zu untersuchen. Zusammen mit Kollegen aus Frankreich, Dänemark und den USA fanden die Göttinger Wissenschaftler heraus, dass sich die Teilchen anders und langsamer auseinander bewegen als bisher angenommen. Mit ihrer Studie haben die Forscher ein altes wissenschaftliches Rätsel gelöst. Die Ergebnisse können dazu beitragen, die Ausbreitung von Chemikalien und biologischen Substanzen in der Luft zu berechnen und das Mischen von Stoffen in der Industrie zu verbessern. "Die Turbulenzforschung geht jetzt erst richtig los", meint Eberhard Bodenschatz, Leiter des Forschungsteams, im Gespräch mit pressetext.
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