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Travel Industry Club Austria c/o Hotmama
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pts20160509029 Tourismus/Reisen, Medien/Kommunikation

Travel Industry Club startet Romantik Tafelrunde

Tourismusbranche propagiert Networking über Netzwerke


© Romantik Hotel Seevilla beherbergt Tafelrunde
© Romantik Hotel Seevilla beherbergt Tafelrunde

Altaussee (pts029/09.05.2016/14:50) - Der Travel Industry Club Austria hat am vergangenen Wochenende gemeinsam mit den Romantik Hotels Österreich ein neues Veranstaltungsformat gestartet. Im Rahmen der Romantik Tafelrunde werden künftig regelmäßig Top-Themen aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Das erste Treffen im Romantik Hotel Seevilla in Altaussee http://www.seevilla.at war dem Thema Netzwerkintelligenz gewidmet. In einem immer komplexer werdenden Umfeld müssten die Unternehmen näher zusammenrücken, um wettbewerbsfähig zu bleiben, so der Tenor. http://www.travelindustryclub.at

Der Netzwerkgedanke ist im Tourismus nicht neu und wird in Form von Kooperationen, Angebotsgruppen und Allianzen seit Jahren praktiziert. Doch die Weiterentwicklung solcher Netzwerke eröffnet ungeahnte Potenziale, meint Dr. Florian Aubke, Dean der Undergraduate School der Modul University Vienna mit Forschungsschwerpunkt Soziale Netzwerke. Er warnt allerdings davor, soziale Netzwerke mit Social Media gleichzusetzen. In Business-Netzwerken spielen Vertrauen und Vertrautheit eine zentrale Rolle. Je höher das Commitment der Beteiligten, desto effizienter funktionieren Netzwerkorganisationen. Das Commitment wird dabei auch von der Wettbewerbsintensität im Netzwerk maßgeblich beeinflusst.

Realität hält sich nicht an festgeschriebene Normen

Kommunikation und Information sind zentrale Funktionen in Netzwerken. Harald Hafner, Präsident des Travel Industry Club Austria, verwies auf den Umstand, dass die Erfahrung und Kompetenz der Mitglieder eines Netzwerks oft nur ungenügend genutzt werden. Die Möglichkeiten, die zeitgemäße Informations- und Kommunikationssysteme bereithalten, werden nicht ausgeschöpft. Der Austausch von Wissen, Erfahrung und Talent innerhalb eines Netzwerks wird dadurch behindert.

Unternehmen verfügen über Organigramme, in denen die Strukturen für die Informations- und Kommunikationsabläufe abgebildet sind. "Organigramme sind notwendig, stehen aber oft der Realität entgegen", verwies Aubke auf überraschende Resultate wissenschaftlicher Netzwerkanalysen. Eine Auswertung des Informations- und Kommunikationsverhaltens in Unternehmen zeigt, wie sehr Führungskräfte oft neben dem Informationsfluss stehen, während "Informal Players" - im Organigramm oft an unbedeutender Stelle - die Kommunikationsknoten repräsentierten. Verlässt so ein "Knoten" das Netzwerk, kommt es zur Abwanderung weiterer Mitglieder.

Wie Netzwerke funktionieren

Wie Aubke ausführte, wohnen Netzwerke dem Menschen als "Herdentier" inne. Die eigene Position innerhalb dieser Netzwerke bestimme eigene Möglichkeiten und Grenzen. Nicht nur der Leitwolf, auch das Herdenschaf sucht innerhalb der Gruppe seine Rolle, nahm Aubke Anleihe an der Verhaltenspsychologie. "Man übersieht oft: Menschen reagieren immer im System und abhängig voneinander." Werden Netzwerke als Kooperationen institutionalisiert, ist ein weiterer Aspekt zu berücksichtigen. Gleich und gleich gesellt sich gern ist nur die halbe Wahrheit. Wer sich gesellt, wird gleicher. Alle Attitüden seien ansteckend, bis hin zum Übergewicht. Vertrauen und Verantwortung sind die entscheidenden Faktoren, doch werden Netzwerke zu eng geflochten, funktionieren sie zwar optimal, brechen aber auch schneller auseinander, sagt die Wissenschaft.

Humankapital als Herausforderung

Michael Berndl, Sprecher der Romantik Hotels Österreich, verwies auf den Umstand, dass die Romantik Hotels seit 40 Jahren im Bereich Marketing kooperieren und diese Zusammenarbeit auch auf Vertriebsagenden ausweiten werden. Während man sich bei der Beschaffung in Netzwerken organisiert hat (vgl. HOGAST), stellt die wichtigste Ressource, nämlich gut qualifizierte Mitarbeiter, eine Herausforderung dar. Irmgard Pürmayer, Bergergut-Chefin aus Afiesl, ergänzte, dass sich die Suche nach guten Mitarbeitern vor allem für Betriebe in abgeschiedener Lage noch schwieriger gestaltet. Der Gastgeber Alexander Gulewicz meinte, dass es zukünftig leichter wird, Gäste als Mitarbeiter zu akquirieren. Eine Marke wie Romantik muss ein attraktiver Arbeitgeber sein und mit gemeinsamen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen die geforderten Qualifikationen sicherstellen. Last, but not least würde eine Ausweitung der Kooperation den Beschäftigten neue Perspektiven eröffnen, die es sonst nur bei Konzernen gibt.

Zum thematischen Abschluss der ersten Tafelrunde folgte ein kleiner Abstecher in die Social-Media-Welt. Aubke präsentierte Aspekte einer interessanten Studie für Wien Tourismus, um zu zeigen, wie sich ein Gedanke am konsequentesten über Social Media transportieren lässt. Bei 100 "Friends" sind es nur fünf bis zehn zentrale Personen, sogenannte "Superconnectors", über die Informationen ihre Runde machen. Netzwerke mit über 150 Kontakten seien demgegenüber nicht mehr nachhaltig. Keine Gefahr also für die "Romantik-Tafelrunden", die ihre Qualität nicht zuletzt aus ihrer Intimität von maximal 20 Teilnehmern beziehen.

Weitere Termine des Travel Industry Clubs Austria

1. Juni 2016: Networking im Hotel Bristol Wien zum Thema "Reisen trotz Terrorgefahr. Anmeldung und Informationen auf http://www.travelindustryclub.at

15. Juni 2016: Member Lounge SAMINA (SAMINA Wien, Wipplinger Straße 10, 1010 Wien) zum Thema "Innovation - Der Weg von der Idee zum Produkt am Beispiel des SAMINA Soundlife Sleep System. Anmeldung und Informationen auf http://www.travelindustryclub.at

(Ende)
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