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pts20180307013 Bildung/Karriere, Tourismus/Reisen

Tourismusausbildung auf dem Prüfstand

Travel Industry Club Austria startet großangelegte Befragung


Wien (pts013/07.03.2018/09:50) - Knapp 50 Mrd. Euro oder 13,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft jährlich, fast 500.000 Personen sind in Beherbergungsbetrieben und Gaststätten beschäftigt. Trotzdem können tausende Jobs nicht besetzt werden, weil das Fachpersonal fehlt. "Da stellt sich automatisch die Frage, wie es um die Zukunft der Tourismusausbildung in Österreich steht", so der Präsident des Travel Industry Club Austria, der aus Anlass des Jahresschwerpunktes "Tourismusausbildung in Österreich" jetzt eine umfassende Befragung gestartet hat. http://www.travelindustryclub.at

Mit der neuen türkis-blauen Bundesregierung hat Österreich erstmals ein Tourismusministerium (BM für Nachhaltigkeit und Tourismus) und bildet damit auch für die Öffentlichkeit sichtbar die volkswirtschaftliche Bedeutung des Wirtschaftszweigs ab. Jeder sechste Beschäftigte arbeitet im Tourismus, und die Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal wird ständig größer, berücksichtigt man den Bau-Boom in der Hotellerie und die Entwicklung der Nächtigungszahlen in den vergangenen Jahren.

Das Team von Harald Hafner arbeitet derzeit an der Neuentwicklung eines viersemestrigen Ausbildungskurses (Kolleg, Akademie) mit dem Ziel, diesen zukunftsfit auf die aktuellen Anforderungen hin zu gestalten. Das ist für Hafner auch deshalb spannend, da er schon seit 1990 in der tertiären Ausbildung als Lektor und Dozent, auch international, tätig ist. Vier Thesen sind es, die mit der Befragung in Kooperation mit der Marktforschung Kondeor https://cawi.kondeor.at/surveys/de/tic-ta verifiziert werden sollen:

1. Bakkalaureat als "Neue Matura": Zukunftsfit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die steigenden Anforderungen an die Methodenkompetenz und kognitiven Fähigkeiten erfüllt werden müssen. Dazu muss entsprechende fachliche und soziale Kompetenz entwickelt sowie Berufserfahrung und Branchenkenntnis vermittelt werden.

2. Duales Konzept vertiefen: Das gerade im deutschsprachigen Europa bewährte duale Ausbildungskonzept muss weiter vertieft werden. Es ist die Vernetzung von (Hoch)Schule und Praxis, die dem Ausbildungsziel am besten gerecht wird. Diese Vernetzung muss, im Sinne deutscher Berufsakademien, über die derzeitigen Kooperationen hinausgehen.

3. Neue Wissensvermittlung: Wichtiger als Inhalte sind die Techniken (nachhaltiger) Vermittlung, zu unterscheiden ist dabei zwischen Inhalten, die gelernt und jenen, die gelehrt werden sollten. Lerninhalte müssen zeit- und ortsunabhängig auf allen Endgeräten (mobil, stationär) in relevanten Formaten (Audio, Video) zur Verfügung stehen. Für Lehrinhalte gilt das Gegenteil. Sie müssen an einem bestimmten Zeitpunkt und Ort vermittelt werden. Sie sollten daher schon etwas besonderes sein, wofür sich zusätzlicher Aufwand lohnt.

4. Universelle Digitalisierung: Zukunftsfit müssen technologische Angebote ebenso wie digitale Kompetenzen sein, um mit den neuen Services und Produkten umgehen zu können. E-Learning und Blended Learning (integriertes Lernen, On- und Offline-Präsenz) werden dabei als integrierter Bestandteil betrachtet. Damit sollte es gelingen, individualisierte Lernumgebungen bereit zu stellen, um den Lernerfolg zu verbessern.

"Für die angeführten Thesen gilt, dass es den Lernenden vor allem Freude bereiten soll, Wissen zu erlangen. Freude am Lernen fördert die Neugier und die Motivation, sich selbstbestimmt mit einem Thema auseinanderzusetzen", erklärt TIC-Präsident Hafner. Ab 5. März läuft die Befragung, mit der jeder Teilnehmer die Möglichkeit erhält, sein "ideales Ausbildungsprogramm" zusammenzustellen. Die Befragung wendet sich an Praktiker, Lehrende und Lernende.

Hier geht es zum Fragebogen: https://cawi.kondeor.at/surveys/de/tic-ta

(Ende)
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