pte20000205002 in Leben
Tourismus grenzenlos: Expedition zur Titanic
US-Reisebüro bietet Abenteuer unter Wasser, über Wasser und im All
Seattle (pte002/05.02.2000/09:00)
Am 19. und 29. August haben Touristen die Möglichkeit, das Wrack des versunkenen Luxusliners Titanic hautnah durch die Bullaugen eines U-Boots selbst zu sehen. Auch die unterseeischen Vulkankegel der Azoren können mit dem U-Boot betaucht werden. Das Reisebüro Zeagrahm http://www.deepseavoyages.com in Seattle färbt die letzten weißen Flecken der Tourismus-Landkarten bunt, dazu zählen auch die Weiten des unendlichen Alls.Ganz billig sind diese angeboteten Reisen allerdings nicht: die Teilnahme an der Titanic Expedition ist ab 460.000 Schilling zu haben. Ärztliches Zeugnis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der 12 tägigen Expedition. Der Flug nach St.Johns in Neufundland ist im Preis nicht inkludiert. Die Teilnahme an der Erforschung der Unterwasser-Vulkane kostet rund 268.000 Schilling. Im Frühjahr steht bei den Deepsea-Voyages auch noch die Arktis-Expedition zum Wrack des Schiffes HMS Breadalbane auf dem Programm. Im Hochsommer geht die Erkundungsreise vor die Vancouver Island, wo der Meeresboden im U-Boot und mit Sauerstoffflaschen betaucht wird. Dort soll planmäßig auch eine Konfrontation mit Riesenkraken stattfinden. Der Preis für das knapp einwöchige Abenteuer liegt zwischen 54.000 und 70.000 Schilling.
Deep-Sea-Voyages verfügt laut Anbieter über die nötige Ausrüstung, um die Reisen zu echten Abenteuern werden zu lassen: Forschungsschiff und Mini-U-Boote stehen zur Verfügung. Aber auch Ober-Wasser hat der Reiseveranstalter das im Programm, was in anderen Prospekten selten zu finden ist: Zeco.com http://www.zeco.com bietet Expeditionen durch unwegsame Plätze des Planeten, von der 15-Tages Tour durch das Outback Australiens, der 17-tägigen Expedition von Johannesburg nach Addis Abeba bis hin zum 21-Tage Ausflug durch die Antarktis, Süd-Georgien und die Falkland Inseln. Die Preise der Reisen beginnen bei 70.000 Schilling.
Doch scheint es den Veranstaltern nicht zu genügen die letzten einsamen Plätze des Erdballes zu erkunden und zu durchforsten. Zeagrahm greift auch nach den Sternen. Von März bis Juni findet einmal monatlich die Vorbereitung für den versierten Space-Touristen im Gagarin Cosmonaut Center in der Nähe von Moskau statt. http://www.zeco.com/cosmo/cosmo.html Fünf Tage wird geübt, was den Touristen im Weltraum erwartet: von der Zentrifuge, durch die Tauchtanks in den Arbeiten am Raumschiff simuliert werden bis hin zu den Parabel-Flügen, in denen die Schwerelosigkeit zumindest für je eine halbe Minute fünf oder sechsmal hintereinander am eigenen Leib verspürt werden kann.
Die Reservierung für das Weltraumhotel wird über die Homepage noch nicht angeboten, doch wird mehr oder weniger damit gerechnet in ein zwei Jahren einen ausgedehnten Ausflug in den Weltraum durchzuführen. In der Zwischenzeit behilft sich der Veranstalter mit dem Training, das immerhin 210.000 Schilling kostet.
Space Voyages http://www.spacevoyages.com geht im Anbot von Leistungen für den All-Touristen noch einen Schritt weiter. Auch hier gibt es das Training mit den Parabel-Flügen. Dann gibt es noch ein Mitflug-Möglichkeit mit einer russischen MIG-25-Foxbat auf rund 24 Kilometer Höhe bei einer Geschwindigkeit von 2,7 bis 3 Mach. Der Kostenpunkt des außergewöhnlich-schnellen Fluges liegt bei rund 170.000 Schilling.
Bei den echten Weltraum-Abenteuern gibt es bei Space-Voyages http://www.spacevoyages.com/suborbital/details.html ein besonderes Angebot: die Reise in den Sub-Orbitalen Space, das ist eine minimale Höhe von 100 Kilometern über dem Boden, ist für irgendwann zwischen dem Jahr 2003 bis 2005 geplant. Fest stehen heute schon die Kosten von rund 1,4 Mio. Schilling. Die Anzahlung von 84.000 Schilling ist schon möglich, über eine Verzinsung seitens des Reiseunternehmers wird nicht berichtet. (ww) (Ende)
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