pte20090917040 in Leben
Tödliche Gefahr durch Methan-Abbau in Ostafrika
Schweizer Experte kritisiert falsche Berichterstattung in Fachmagazin
Zürich (pte040/17.09.2009/13:50)
Der Kivu-See im ostafrikanischen Grabenbruch, eine der vulkanisch aktivsten Regionen Afrikas, ist für die angrenzenden Staaten Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ein Segen. Denn in dem fast 500 Meter tiefen Wasser lagern große Mengen an Methan. Anfang der Woche meldete die Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist, dass der Abbau des Methans zu einer tödlichen Bombe für die rund zwei Mio. Bewohner, die rund um den See leben, werden könnte. Denn neben dem Methan lagern im Kivu-See auch beträchtliche Mengen an CO2. Demnach drohe eine ähnliche Katastrophe wie am Nyos-See in Kamerun. Dort starben 1986 mehr als 1.700 Menschen in einer CO2-Wolke.
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