pte20000215017 in Leben
Thrombose ist vererbbar
Erkrankungsrisiko bei Schwangeren ist genetisch bedingt
Düsseldorf (pte017/15.02.2000/11:30)
Während der Schwangerschaft erhöht sich das Risiko einer Thrombose um das Fünffache. So ist bei einer von 1.500 schwangeren Frauen mit solchen Komplikationen zu rechnen. Veränderungen in den Genen sind ein Hinweis auf eine noch höhere Gefährdung, fanden Mediziner an der Universität Düsseldorf http://www.uni-duesseldorf.de/ heraus: So litten schwangere Frauen, bei denen sich Veränderungen in zwei Genen von Gerinnungsproteinen nachweisen ließen, in fünf von 100 Fällen unter einer Thrombose, berichtet die in Neu-Isenburg erscheinende Ärzte Zeitung. http://www.aerztezeitung.deWenn enge Verwandte wie Eltern oder Geschwister bereits eine Thrombose hatten, ist das unter Umständen ein Hinweis auf einen genetischen Hintergrund und eine entsprechende Gefährdung schwangerer Frauen. Wenn bei einer Frau beide Genveränderungen vorliegen, könne eine entsprechende vorbeugende Behandlung mit Medikamenten erwogen werden, so die Fachzeitung. (LifeScience) (Ende)
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