pte20000526013 in Forschung
Test: Gutes Zeugnis für heimische PC-Hotlines
Lotus hilft am schnellsten - Canon, Apple und Vobis müssen noch lernen
Wien (pte013/26.05.2000/11:32)
Überraschend gut haben österreichische Computer-Hotlines bei einem Test für die Juniausgabe des Verbrauchermagazins "Konsument" abgeschnitten. http://www.konsument.at Im Gegensatz zu einem kürzlich durchgeführten Test in Nordrhein Westfalen, wo die Computerhotlines zum Teil miserabel abschnitten, funktioniert hierzulande der Service offenbar besser. Die Tester bewerteten Freundlichkeit, Kompetenz und Problemlösung sowie Wartezeit bis zur Gesprächsannahme und Dauer des Anrufes bis zur Erledigung.Den Spitzenwert von nur 0,5 Minuten Erledigungszeit erreichte dabei die Hotline von Lotus Software http://www.lotus.at , auch die übrigen lagen im Schnitt unter acht Minuten. "Aus unserer Beratung sind wir freilich anderes gewohnt. Häufig wenden sich unzufriedene Konsumenten nach einem missglückten Gespräch mit einer PC-Hotline hilfesuchend an das VKI Info-Center. Dadurch ist klar, der Test bietet lediglich eine Momentaufnahme", relativiert Paul Srna, Projektleiter im Verein für Konsumenteninformation, die erfreulichen Resultate.
Gepatzt haben laut "Konsument" allerdings Saturn, Vobis, Apple Computer, Canon und Olivetti. Bei Saturn bekundeten die Tester Interesse für einen Internet-Zugang und für Spiele. Statt einer prompten und detaillierten Auskunft - wie bei anderen Hotlines - wurden die Tester aufgefordert, zu Saturn zu kommen und sich alles vor Ort anzuschauen. Bei Apple gaben die Anrufer nach 15 Minuten Warteschleife auf. Canon konfrontierte die Anrufer bei mehreren Versuchen nach drei Minuten Warten mit dem Besetzt-Zeichen. Und bei Olivetti erfragte zunächst eine Tonbandstimme die genauen Daten des Users und kündigte einen Rückruf an. Allein er kam nicht. Vobis bot die einzig kostenpflichtige Hotline (15 Schilling pro Minute) an.
Der "Konsument" empfiehlt allen Hilfesuchenden für den Anruf bei einer PC-Hotline, sich gut vorzubereiten, Gerätedaten (Marke, Type, Seriennummer) notieren, Fehler genau beschreiben und die Rechnung wegen der Gewährleistungsfrist bereithalten. Damit es bei der nächsten Telefonrechnung nicht zu einer bösen Überraschung kommt, sollte der Anrufer darauf achten, ob die Telefonnummer eine in- oder ausländische (z.B. Adobe) ist und dass bereits beim Tonband in der Warteschleife der Gebührenzähler tickt. (Ende)
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