pte20000226018 in Leben
Technische FH Berlin initiiert "virtuelle Fachhochschule"
Zwölf Fachhochschulen aus sieben Bundesländern arbeiten zusammen
Hannover (pte018/26.02.2000/15:54)
Das Projekt einer "virtuellen Fachhochschule" hat die Technische FH Berlin http://www.tfh-berlin.de auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. Realisiert werden soll das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung http://www.bmbf.de im Wintersemester 2000/2001. Vorerst sind Studiengänge für Medieninformatik und Wirtschaftsingenieurwesen geplant."Hinter der virtuellen Fachhochschule verbirgt sich eine Zusammenarbeit von zwölf Fachhochschulen in sieben Bundesländern", erklärte die für das Projekt zuständige Professorin Debora Weber-Wulff. Derzeit werden verschiedene Modelle erarbeitet und überdacht. So ist beispielsweise geplant, Seminare per Video ins Internet zu übertragen. "Wie sich die Teilnehmer dabei interaktiv verständigen können, daran arbeiten wir noch", sagte Weber-Wulff. Die Studenten sollen sich in der "virtuellen Fachhochschule" Seminare und Veranstaltungen je nach persönlichem Interesse aus den verschiedenen Unis zusammensuchen können. Ziel sei es, die Kommunikation und Zusammenarbeit unter den Studenten zu fördern und zu belohnen.
Das Projekt wird derzeit mit 42 Mio. DM über einen Fünfjahreszeitraum gefördert. Interessierte Studenten werden mittels Studiengebühr ihr Scherflein zum Betrieb beitragen müssen. Wie viele Studenten sich einschreiben können, ist noch nicht klar: "Wir müssen die einzelnen Seminare aber auf maximal 20 Teilnehmer begrenzen. Was darüber hinaus geht, ist in einer virtuellen Konferenz kaum mehr realisierbar", erklärte Weber-Wulff. (zdnet) (Ende)
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