pte20090715008 in Forschung
Tauschakkus verleihen Elektroautos Flügel
Konzepte trotz zahlreicher Vorteile schwer umsetzbar
Berkeley (pte008/15.07.2009/10:45)
Einer Untersuchung des Instituts für Entrepreneurship und Technologie an der Universität Berkeley http://cet.berkeley.edu zufolge könnten austauschbare Akkumulatoren zum endgültigen Durchbruch von elektrisch betriebenen Fahrzeugen führen. Elektroautos könnten so ohne die teuren Energiespeicher vertrieben werden und würden den amerikanischen Markt aufgrund sich ergebender Preisvorteile bis 2030 dominieren, so der Tenor der Experten. Fahrzeughalter würden die zur Fortbewegung nötigen Akkus einfach leasen und müssten diese bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen nicht länger berappen. Im Falle einer Realisierung dieses Ansatzes, der den Aufbau und die Instandhaltung eines adäquaten Netzes von Akkulade- bzw. Tauschstationen vorsieht, wird in den USA mit einer 62-prozentigen Verringerung der CO2-Emissionen, verglichen mit den Werten von 2005, gerechnet.
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