pte20000620015 in Forschung
Tankinhalt berührungslos messen
Neues Verfahren arbeitet mit Image Processing
München (pte015/20.06.2000/11:15)
An der amerikanischen PennState University http://www.psu.edu/ ist ein berührungsloses Verfahren zum Messen von Tankinhalten entwickelt worden. Die Entwickler sind der Ansicht, dass computerbasierte visionelle Messungen viel sicherer sind als die gegenwärtig gebräuchliche Messungen, die mit einem elektrischen Sensor arbeiten, der in Kontakt mit dem Tankinhalt steht. Solche Meßsysteme werden verdächtigt, Explosionen verursacht zu haben.Zwei transparente Glas-Bullaugen im oberen Bereich des Benzintanks sind nötig, um die Tiefe der Flüssigkeit innen festzustellen. Das eine ermöglicht es einer Lichtquelle das Bild zweier gekreuzter Linien auf die Oberfläche der Flüssigkeit zu projezieren, während durch das andere eine Videokamera, die mit einem Computer verbunden ist, das Bild aufnimmt.
Die Bildverarbeitungs-Software des Computers wird in einem Kalibrierungsprozess trainiert. Dabei wird der Tank nach und nach gefüllt und die Position der gekreuzten Linien aufgezeichnet. Der Zusammenhang zwischen der jeweiligen Tiefe in der aktuellen 3D-Szenerie und dem 2D-Bild werden in einem Prozess mit Namen "digital mapping" erzeugt. Der Computer kann dann die Tiefe der Flüssigkeit kalkulieren, wenn nur eine beliebige Einheit oder Pixel im Kamerabild der gekreuzten Linien sich ändert.
Obwohl die Arbeit der Forscher mit einem stationären System durchgeführt wurden, sind sie sicher, dass ihre Lösung auch an Systeme adaptiert werden kann, die Vibrationen, Turbulenzen oder anderen Verschiebungen unterliegen. Informationen: Rangachar Kasturi, PennState University, USA, Email: rxk12@psu.edu (stpnews) (Ende)
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