pte20060828020 in Leben
Synthetisches Molekül regt Krebszellen zur Selbstzerstörung an
PAC-1 löst programmierten Zelltod aus
Urbana-Champaign (pte020/28.08.2006/13:50)
Forscher der Universität Illinois http://www.uiuc.edu haben ein synthetisches Molekül entwickelt, das Krebszellen zur Selbstzerstörung anregt. Das Molekül mit dem Namen PAC-1 wandelt das inaktive Protein Procaspase-3 in das aktive "Hinrichtungsenzym" Caspase-3 um und löst somit den programmierten Zelltod (Apoptose) aus. Während dieser Prozess bei gesunden Zellen, die nicht mehr richtig funktionieren, automatisch stattfindet, ist der verantwortliche Signalweg in Krebszellen defekt. Dadurch teilen sich die bösartigen Zellen ständig weiter und entwickeln sich zu Tumoren. Die Forscher hoffen, dass die Entdeckung von PAC-1 zu neuen Behandlungen für eine Reihe von Krebsarten führen wird. Die Ergebnisse der Studie werden in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology http://www.nature.com/nchembio veröffentlicht.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
