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pte20200323018 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

Super Mario darf nicht in Sonys "Dreams"

Nintendo verbietet Nutzern des Videospielbaukastens, den beliebten Charakter nachzubauen


Mario in
Mario in "Dreams": Nintendo erbost (Foto: twitter.com, Piece of Craft)

Tokio/Kyōto (pte018/23.03.2020/12:30) - Der japanische Videospielriese Nintendo http://nintendo.com hat seinen Konkurrenten Sony http://sony.net in einen Urheberrechtsstreit verwickelt. Der Grund: Nutzer des Sony-Gamingbaukasten "Dreams" haben die Nintendo-Ikone Super Mario rekreiert. In dem Spiel für die PlayStation 4 können User ihr eigenes Videospiel erstellen, jedoch wurden Imitationen von Nintendo-Games jetzt untersagt.

"Zu nahe an der Sonne"

Der Twitch-Streamer "PieceofCraft" gehört jenen Spielern, die auf Dreams ihr eigenes Mario-Modell erstellt haben, das jetzt verboten wurde. Der User wollte in einem Stream zeigen, wie er das Modell erstellt hat, es jedoch nicht anderen Spielern zur Verfügung stellen. "Wir sind zu nahe an der Sonne geflogen, Jungs! Eine große Videospielfirma, die ich nicht beim Namen nennen werde, hat offenbar meine 'Bleibt cool'-Notiz in Dreams nicht gelesen", meint der Streamer auf Twitter.

PieceofCraft erhielt nämlich eine E-Mail von Sony, laut der das Modell eine Urheberrechtsverletzung darstellt und deswegen entfernt wurde. Nintendo habe dagegen protestiert, dass ihr geistiges Eigentum in Dreams verwendet wird. Es gibt allerdings noch mehrere weitere User, die Mario-Spiele innerhalb von Dreams imitieren.

Nintendo berüchtigt für Strenge

Neben Mario gibt es in Dreams auch andere bekannte Videospielreihen, die von Gamern nachgebaut wurden, darunter "Crash Bandicoot" und "Sonic the Hedgehog". Jedoch hat bisher nur Nintendo gegen diese Rekonstruktionen protestiert. Das Unternehmen ist berüchtigt für seine strenge Urheberrechtspolitik, die auch von Fans entwickelte Spiele wie den populären Titel "Pokémon Uranium" verbietet.

(Ende)
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