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pte20090918004 in Leben

Suchtexpertin fordert Verbot der "Happy Hour"

Zusammenwirken von Alkohol und Gewalt betrifft viele Jugendliche


Köln/Freiburg (pte004/18.09.2009/06:15)

Alkohol und Gewalt treten oft im Doppelpack auf. Neun von zehn in Schlägereien Beteiligte sind zuvor bereits alkoholisiert und auch bei jedem dritten Fall von schwerer oder tödlicher Körperverletzung, von Vergewaltigung oder Raubmord ist Alkohol im Spiel. Das zeigen Statistiken, die am Suchtkongress http://www.suchtkongress09.de präsentiert wurden, der derzeit in Köln stattfindet. "Gewalt infolge von Alkohol ist kein Randgruppenthema. Es ist eher die Regel als die Ausnahme", betont Jeanette Piram, Leiterin der Drogenhilfe Freiburg http://www.drogenhilfe-freiburg-online.de , im pressetext-Interview. Da unser Kulturkreis Alkohol nicht als Sucht- sondern stets nur als Nahrungsmittel behandle, sei das Problem vernachlässigt worden. "Die meiste alkoholische Aggression geschieht im familiären Kreis. In Diskussion kommt das Thema jedoch erst langsam und nur dort, wo alkoholisierte Jugendliche in Diskotheken oder Partyzonen zu Straftätern werden."

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