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pte20000313018 in Forschung

Sturzmelder für Senioren entwickelt

Sensoren erkennen Notsituation und schlagen Alarm


Berlin (pte018/13.03.2000/11:15)

80 Prozent aller tödlichen Haushaltsunfälle ereignen sich auf Grund von Stürzen. Wissenschaftler der TU Berlin entwickeln nun ein spezielles Personennotrufsystem, das Stürze automatisch erkennt und weiterleitet. Es soll in die Uhr oder den Fingerring integriert werden und in zwei Jahren auf den Markt kommen. http://www.tu-berlin.de/presse/wissenschaftsdienst/00mar/sensor.htm

Das in erster Linie für Pensionisten entwickelte System soll selbst Notsituationen erkennen können und automatisch eine medizinische Hilfsstelle alarmieren. Dabei sollen Sensoren ständig wichtige Parameter wie Herzschlag, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung und Mobilität kontrollieren. Ein Prototyp des Gerätes befindet sich bereits in der Erprobungsphase. "Wir verwenden dabei einen Quecksilberschalter als Sensor. Das Notrufsystem sendet immer dann ein Signal aus, wenn ein Winkel von 45 Grad, von der Körpermittelachse aus gemessen, überschritten wird und das länger als 30 Sekunden andauert", erklärt Bert Schadow die Funktionsweise.

Ein ähnliches Modell ist in Finnland bereits auf dem Markt. Das 2.000 Dollar teure System wird nun in Berlin getestet. "Vor allem die Reichweite des integrierten Senders wollen wir deutlich erweitern, um den Nutzern einen noch größeren Sicherheitsbereich zu gewährleisten", so Bert Schadow, Diplom-Ingenieur am Institut für Mikrotechnik und Medizintechnik an der TU Berlin. Andere Parameter wie die Sauerstoffsättigung des Blutes oder auch die Pulsfrequenz könnten über die Farbe des Blutes kontrolliert werden. Dabei soll ein Infrarot-Sensor zur Anwendung kommen, der sie an einer geeigneten Körperstelle messen kann. Ähnliche Geräte werden in der medizinischen Praxis als Finger- oder Ohrklemme bereits eingesetzt. Informationen: Dipl.-Ing. Bert Schadow, E-Mail: bert@bmt1.kf.tu-berlin.de (Ende)
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