pte20040723006 in Leben
Studie: Stottern nicht nur ein Sprechproblem
Verzögerung der Reaktion bei schwierigen Aufgaben festgestellt
West Lafayette (pte006/23.07.2004/09:15)
Auch wenn Menschen, die stottern nicht sprechen, verarbeitet ihr Gehirn Sprache anders. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Purdue University http://www.purdue.edu gekommen. Die leitende Wissenschaftlerin Christine Weber-Fox erklärte, dass das Stottern bisher als ein Sprechproblem angesehen und wenig Augenmerk auf die komplexen neurologischen Systeme gelegt wurde, denen das Sprechen unterliegt. "Wir haben Unterschiede hinsichtlich der Art wie das Gehirn Information verarbeitet, wenn Menschen an Sprache denken aber nicht sprechen, bei stotternden und nicht stotternden Erwachsenen gefunden. Es gab zum Beispiel eine signifikante Verzögerung in der Reaktionszeit als die Teilnehmer eine schwierige Sprachaufgabe erhielten. Wir haben zusätzlich nachgewiesen, dass bei Menschen die stottern, bestimmte Bereiche des Gehirns beim Lösen einiger sprachbezogener Aufgaben aktiver sind." Die Ergebnisse der Studie werden in der Augustausgabe des Fachmagazins Journal of Speech, Language and Hearing Research http://www.asha.org/about/publications/journal-abstracts/jslhr veröffentlicht.
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