pte20060112010 in Leben
Studie State of the World 2006: China und Indien entscheidend
Steigender Ressourcenbedarf hat weltweite Auswirkungen
Washington (pte010/12.01.2006/09:15)
Der dramatische Aufstieg von China und Indien bedeutet eine der stärksten Bedrohungen und eine der größten Chancen für die Welt. Zu diesem Ergebnis kommt das Worldwatch Institute http://www.worldwatch.org in der aktuellen Studie State of the World 2006. Die Entscheidungen, die diese beiden Nationen in den nächsten Jahren treffen, werden die Welt entweder in eine Zukunft mit einer steigenden ökologischen und politischen Instabilität oder aber mit einer Entwicklung führen, die auf leistungsfähigen Technologien und einer verantwortlicheren Nutzung der vorhandenen Ressourcen beruht. Christopher Flavin, der Präsident von Worldwatch, erklärte, dass der steigende Bedarf an Energie, Nahrung und Rohmaterialien von rund 2,5 Milliarden Chinesen und Indern bereits heute weltweit zu Auswirkungen führe. "Gleichzeitig lässt der Rekordkonsum in Amerika und Europa nur wenig Raum für das im asiatischen Raum anstehende Wachstum." Der daraus resultierende Ressourcenengpass werde bereits bei Streitigkeiten über steigende Ölpreise in Indonesien, die steigende Belastung der Wälder und Fischgründe Brasiliens sowie durch den Verlust von Arbeitsplätzen in Mittelamerika sichtbar.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
