pte20090930003 in Forschung
Student baut gedankengesteuerten Kampfroboter
Wegen langsamer Reaktionszeit ferngesteuerten Modellen unterlegen
Toyama (pte003/30.09.2009/06:05)
Am Wochenende ging im japanischen Toyama das mehrmals pro Jahr stattfindende Roboterturnier Robo One über die Bühne. Dabei traten 32 verschiedene Roboter gegeneinander an, darunter auch ein gedankengesteuerter Kampfroboter. Der Student Taku Ichikawa hatte den mechanischen Gladiator mit der Gedankensteuerung eines elektrischen Rollstuhls, die er gemeinsam mit Kollegen im Rahmen des Studiums entwickelt hatte, ausgerüstet und steuerte ihn mithilfe von an seinem Kopf befestigten Elektroden. Diese lesen seine Neuro-Signale aus, wandeln diese in Befehle um und leiten sie an den Roboter weiter, berichtet die japanische Zeitung Mianichi Daily News. Die Reaktionszeit von 1,5 Sekunden, die notwendig ist, um die Befehle aus Ichikawas Gehirn an den Roboter weiterzuleiten, macht den Roboter allerdings vergleichsweise langsam.
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