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pte20000702010 in Leben

Straßenbahn als alternatives Verkehrskonzept

Gmundner Initiative fordert Verlängerung der einzigen Tramway-Linie


Gmunden (pte010/02.07.2000/11:30)

Vor 25 Jahren wurden die Geleise der Gmundner Straßenbahn http://www.stern-verkehr.at um 300 Meter verkürzt. Das Passagieraufkommen ging um rund ein Drittel zurück. Nun fordert eine privater Verein mit Unterstützung des Bürgermeisters die erneute Verlängerung der kürzesten Straßenbahnlinie der Welt. Damit soll wieder ein Schritt in Richtung bessere Erschließung durch öffentlichen Verkehr erfolgen.

"Die Straßenbahnlinie soll vom Seeufer wieder bis zum Rathausplatz fahren. Wir sind überzeugt davon, dass die Verlängerung mindestens ein Drittel mehr Fahrgäste bringen wird", sagt Helmut Koch, stellvertretender Obmann des Vereins "Pro Gmundner Straßenbahn" und Verkehrsplaner zu pressetext.austria. Der Antrag zur Verlängerung wurde bereits im Herbst des Vorjahres eingebracht. Der Verein hofft auf eine baldige Entscheidung über die weitere Vorgangsweise, so Koch.

Seit dem die Straßenbahnlinie verkürzt wurde, ist das Stadtzentrum nicht mehr mit dem öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar. Die Initiative soll auch die Schaffung eines einheitlichen öffentlichen Verkehrskonzepts mit den zwei Cityline Buslinien schaffen. Die Straßenbahn soll später auch zum Einkaufspark Salzkammergut, einem der größten Shoppingzentren der Region, verlängert werden, so Koch. Die Stadtgemeinde stehe dem Projekt positiv gegenüber. Koch rechnet Ende des Jahres mit einem Grundsatzbeschluss. Die Finanzierung der Linien-Verlängerung zum Rathaus müsse dabei gesichert sein.

Der Straßenbahnbetrieb auf der verlängerten Linie könne ohne weiteren Betriebsaufwand durchgeführt werden. Derzeit arbeiten bei der Gmundner Straßenbahn fünf Mann, die als Fahrer auch Revisions- und Wartungsarbeiten an den Zügen durchführen. Die Beschaffung neuer moderner Fahrzeuge sei ein mittelfristiges Ziel des Vereins, meint Koch.

Die Straßenbahn von Gmunden ist ein Unikum: die Bahn überwindet auf der 2,3 Kilometer langen Strecke 60 Höhenmeter und schafft eine zehnprozentige Steigung. Damit ist sie die steilste Adhäsions-Straßenbahn der Welt. Seit 1989 kämpfen mehr als 6.000 Bürger für die Wiederverlängerung des kleinsten Straßenbahnbetriebes der Welt. Die Straßenbahn wird jährlich von mehr als 300.000 Passagieren benutzt und ist Teil des 1992 gegründeten Verkehrsverbunds Gmunden.

Der Verein Straßenbahn Gmunden veranstaltet heuer einen offenen Literaturwettbewerb, dessen Teilnahmebedingung die mindestens einmalige Benutzung der Straßenbahn ist. Damit soll an den österreichischen Literaten Thomas Bernhard erinnert werden, der sich für die Erhaltung der Straßenbahn in Gmunden einsetzte. Als erster Preis gibt es eine Reise zur Cable Car nach San Francisco zu gewinnen, so Koch. (ww)

Weitere Informationen: Verein "Pro Gmundner Straßenbahn" unter Telefon 07612-795 251 (Ende)
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