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pte20000817024 in Leben

Stimmmodulationen bei Suizidgefährdeten gemessen

US-Wissenschaftler empfehlen ID-Gerät für Notrufzentren


Nashville/Tennessee/Wien (pte024/17.08.2000/12:49)

US-Wissenschaftlern der Yale http://www.yale.edu und der Vanderbilt Universitäten http://www.vanderbilt.edu ist es gelungen, die Stimmmodulationen von Suizid gefährdeten Menschen aufzunehmen. Die Stimme eines akut gefährdeten Menschen sei deutlich höher und dumpfer als bei einem Menschen, der keine derartigen Depressionen aufzeige, so Forscher Mitchell Wilkes.

Wilkes Ziel ist es, ein diagnostisches Gerät zu entwickeln, das in Notrufzentren installiert werden könnte. Ein solches Tool könnte Freiwilligen, die in diesen Einrichtungen arbeiteten, nutzen, so Wilkes nach einem Bericht von New Scientist. http://www.newscientist.com

Dass die Stimme von Suizid gefährdeten Menschen deutlich anders klinge, sei jedoch schon längst bekannt, so der Vorstandsvorsitzende des Wiener Kriseninterventionszentrums Gernot Sonneck gegenüber pressetext.austria. Die affektive Einengung der Stimme sei etwa neben Selbstmord-Gedanken oder -Plänen, Isolation und Krisen ein deutlicher Hinweis, dass ein Mensch gefährdet sei. Die so genannte "Pokerstimme" wirke affektiv völlig neutral.

Hoch ausgebildete Mitarbeiter beim Kriseninterventionszentrum benutzten solche typischen Hinweise bei ihrer Arbeit, erklärte Sonneck. Wird ein Mensch als akut gefährdet eingeschätzt, versuchen die Helfer in erster Linie eine Beziehung zum Betroffenen aufzubauen, sowie über seine konkreten Probleme und Pläne zu reden.

Rund 1.200 Menschen werden jährlich in persönlichen Gesprächen beim Kriseninterventionszentrum betreut. Weitere 1.700 Beratungen werden am Telefon durchgeführt. Das Zentrum ist Montag bis Freitag unter der Rufnummer 4069595-0 erreichbar. Persönliche Gespräche ohne Voranmeldung werden Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr angeboten. (Ende)
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