pte20061017017 in Leben
Stammzellen verlängern Lebensdauer künstlicher Gelenke
Vorexperimentelle Phase abgeschlossen: Anwendung bei Hüfte und Knie
Dresden (pte017/17.10.2006/10:00)
Bei Hüftgelenksbeschwerden droht im schlimmsten Fall der Ersatz durch eine neue Prothese. Zwar gibt ein künstliches Hüftgelenk dem Patienten die alte Bewegungsfreiheit wieder, dennoch ist die damit verbundene Lebensdauer auf nur zehn bis 20 Jahre begrenzt. Eine erneute Operation wird daher notwendig, die jedoch maximal drei Mal wiederholt werden kann. Vor diesem Hintergrund ist es Forschern des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden http://ortho.uniklinikum-dresden.de erstmals gelungen, ein Verfahren zur Verlängerung der Lebensdauer von Endoprothesen zu entwickeln. Um den Betroffenen nach einer solchen Prozedur den Rollstuhl als Alternative zu ersparen, werden Patienten in Zukunft Stammzellen aus dem Beckenkamm entnommen und anschließend mit Wachstumsfaktoren so angereichert, dass sich diese in Knochenzellen umwandeln.
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