pte20000803019 in Leben
Stadtbewohner sterben früher
US-Wissenschaftler beenden durch Neuanalyse jahrelangen Streit
Cambridge/Massachusetts (pte019/03.08.2000/13:00)
Bewohner verschmutzter Städte sterben tatsächlich früher. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler des "Health Effects Institute" (HEI) in Cambridge, Massachusetts, http://www.healtheffects.org nach einer Neuanalyse der Daten von zwei bisher umstrittenen Studien gekommen.1993 verglich eine "Sechs Städte" Studie der "Harvard School of Public Health" die Sterblichkeitsrate in sechs US-Städten. Die Sterblichkeitsrate für Menschen, die in der am meisten verschmutzen Stadt Steubenville, Ohio, wohnten, war 26 Prozent höher als in der am wenigsten verschmutzten Stadt. Während diese Studie rund 8.100 Menschen untersuchte, hat eine spätere Studie der "Amercian Cancer Society" rund 552.000 Menschen über sieben Jahre beobachtet. Wieder war die Sterblichkeitsrate in den am meisten verschmutzten Städten deutlich höher.
Kritiker dieser Studien wiesen jedoch darauf hin, dass andere Faktoren wie Bildung, Einkommen und ethnische Herkunft nicht berücksichtigt wurden. Um die Theorien, dass diese Faktoren eher ausschlaggebend sein könnten, zu überprüfen, hat die HEI-Gruppe die Daten der früheren Studien gründlich neu analysiert. Im Großen und Ganzen sei das Ergebnis jedoch gleich geblieben, so Studienleiter Daniel Krewski. Es gebe allerdings Hinweise, dass die Auswirkungen der schlechten Luftqualität für Menschen ohne Schulabschluss stärker seien.
Siehe: http://www.healtheffects.org/news.htm
http://www.newscientist.com/news/news_225032.html (Ende)
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