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pte20000724005 in Forschung

Sprechendes Farberkennungssystem für Blinde entwickelt

Elektronische Hilfe zur Farberkennung von Kleidungsstücken


Manchester (pte005/24.07.2000/10:15)

Britische Forscher stellten den Prototypen eines Gerätes vor, das Blinden und Sehschwachen hilft, die Farben von Gegenständen zu bestimmen. Angewendet werden soll das sprechende Farberkennungssystem zum Beispiel, um ungünstige Farbkombinationen bei der Auswahl von Kleidungsstücken zu vermeiden. Einer der Erfinder des Systems ist Gareth Evans, Informatiker an der Universität Manchester. http://www.man.ac.uk/ Evans' Arbeitsgruppe fand heraus, dass es bereits ein solches Gerät gab, das für die meisten Benutzer allerdings zu teuer war. Die englischen Forscher setzten sich zum Ziel, eine preiswerte Alternative zu entwickeln.

Der Prototyp ist so groß wie ein Walkman. Um die Farbe eines Gegenstandes zu bestimmen, hält man das Gerät auf die Oberfläche, drückt einen Knopf und wartet, bis es die erkannte Farbe per Lautsprecher mitteilt. Neben Schwarz, Weiß und Grau erkennt der Analysator sieben weitere Farben. Zusätzlich unterscheidet er dunkle und kräftige Töne. Gareth Evans erklärt das Funktionsprinzip: "Das System hat drei Lichtquellen, eine rote, eine grüne und eine blaue. Es beleuchtet die Probe nacheinander mit jeder davon und misst jeweils, wie viel Licht reflektiert wird." Daraus berechnet es den Namen der Farbe.

Helle Farben erkennt der Prototyp schon zuverlässig und liegt zu 95 Prozent richtig. Bei dunklen Farben, Grautönen und rauen Oberflächen ist die Trefferquote aber deutlich schlechter. Mit optimierten Algorithmen wollen die Entwickler die Urteilskraft verbessern. Zurzeit sind die Forscher aus Manchester aber noch auf der Suche nach Industriepartnern, die den nützlichen Helfer in Serie fertigen wollen. (dradio) (Ende)
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