pte20090527036 in Forschung
Spionage per Nadeldrucker-Geräusch möglich
Sicherheitsrisiko für sensible Informationen in Arztpraxen und Banken
Saarbrücken (pte036/27.05.2009/15:12)
Nadeldrucker geben weit mehr Informationen von sich als vielen lieb ist. Kryptographen der Universität des Saarlandes http://www.infsec.cs.uni-sb.de haben eine Technik entdeckt, die allein durch die Auswertung von auf Tonband aufgenommenen Druckergeräuschen 70 Prozent der Informationen rekonstruieren kann, die von der Druckernadel auf Papier gebracht wurden. "Da sich der Aufschlag der Nadeln je nach Buchstaben in ihrer Anzahl und Konfiguration verändert, entstehen dabei auch unterschiedliche Geräuschmuster", erklärt Forschungsleiter Michael Backes im pressetext-Interview. Es sei durch diese Technik kostengünstig möglich, Krankengeschichten oder vertrauliche Bankdaten auszuspionieren.
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