pte20000904005 in Leben
Solarkocher für Afrika entwickelt
Preisgünstige Geräte gehen in Produktion
Gießen-Friedberg (pte005/04.09.2000/10:00)
Solarkocher bieten gerade in Entwicklungsländern eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Herden. Deshalb haben Werkstoffwissenschaftler der Fachhochschule (FH) Gießen-Friedberg unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Diem vom Friedberger Fachbereich Maschinenbau, Gießereitechnik, Werkstofftechnologie im Auftrag der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz) ein preisgünstiges Modell entwickelt. http://www.fh-giessen.de/WEB_VERW/jakobs/aktuell.htm#SolarkocherDie gtz fördert die Entwicklung eines serienreifen Solarkochers, um einen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen zu leisten und der Bevölkerung in Entwicklungsländern eine praktikable Alternative für ihre Küche zu bieten. Um Solarkocher benutzen zu können, benötigt man nur Holz, Paraffin, Gas oder Kohlen. Hochwertige Solarkocher erreichen Temperaturen von über 200 Grad Celsius. Mit geringen Materialkosten kann der neuentwickelte Kocher in Qualität und Leistung mit teureren Modellen mithalten. In Kürze sollen die drei ersten Prototypen Großhändlern in Südafrika vorgestellt werden. Ziel des gtz-Projekts war ein serienreifer, preiswerter Solarkocher. http://www.solarcookers.co.za/index.html
Der Friedberger Kocher beruht auf einem Prinzip aus Frankreich. Die Werkstoffwissenschaftler verbesserten in dem Projekt vor allem das Material und die Fertigungstechnik des Produkts. Neben den derzeit entstehenden Prototypen plant die gtz eine kleinere Produktionsserie von Solarkochern in zwei Unternehmen der Blech-Industrie. Schon Ende Oktober sollen in südafrikanischen Handelsketten und Supermärkten die neuen Solarkocher stehen. (Ende)
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